Geliehene Augen – Der Blindenführhund, Serie

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Kein domestiziertes Tier steht uns Menschen so nah wie der Hund. Wie eng so eine ­Beziehung zwischen Mensch und Hund sein kann, zeigen uns eindrucksvoll diejenigen Hunde, die für uns Menschen arbeiten. Hunde, die ihren Menschen im Alltag ­unterstützen. Hunde, die Menschen retten oder kranken Menschen wieder Hoffnung geben. Mit am ­beeindruckendsten jedoch dürfte es sein, wenn Hunde ihrem gehandicapten Halter ihre Augen leihen.

Blindenfürhunde sind heute aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Doch ist eigentlich jeder Hund für diese Aufgabe bzw. ­diesen Beruf geeignet? Im Prinzip könnte doch jeder Hund, egal welcher Rasse oder welcher Mischling, zum Blindenführhund ausgebildet werden. An sich ist das tatsächlich der Fall, allerdings sollte der Hund schon eine gewisse Mindestgröße haben. Denn das Problem bei zu kleinen und zu leichten Hunden ist die fehlende Kraft. Ein Blindenführhund muss nämlich bis zu einem gewissen Grad an der Leine ziehen, da ja der Hund den Weg „vorgibt“. Zieht der Hund nicht, geht’s nicht vorwärts. Auch die Stolpergefahr ist bei kleinen Hunden für den Blinden recht groß. Große Hunde hingegen können einen unbeabsichtigten Stoß leichter wegstecken.

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