Gib Laut – Leserbriefe WUFF 7-8/2016

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Neue WUFF-Website Weltklasse!
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Ich habe jetzt seit 6 Monaten einen Hund (Schäferhund- Retriever-Mix). Da schaue ich doch ab und zu mal ins Internet, wenn ich etwas nicht weiß oder Probleme mit ihm habe. So schaue ich schon seit Monaten im Internet herum und finde immer nur Krempel oder Seiten, wo man sich für eine Antwort anmelden muss. Bis heute! Da bin ich nämlich auf Eure Seite gestoßen und ich muss sagen, WELTKLASSE! Sehr übersichtlich und für einen Neu-Hundehalter wie mich alle wichtigen Infos auf einen Blick in wenigen Minuten alles gefunden und gelesen … Die Berichte sind auch super geschrieben, auch für den Laien voll verständlich. Ich kann nur sagen, Danke! Werde WUFF demnächst auch abonnieren.
Peter Jovanovic

Ausstellungen: Formvorschrift oder hundegerechtes Leben?
(zum Leserbrief „Rassehundeausstellungswahnsinn“ in WUFF 5/2016, S. 7)

Betrachte ich Hundeausstellungen ­„meiner“ Rasse, dann tun sich für meinen Geschmack Abgründe auf. Der geforderte Rassestandard für einen Scottish Terrier schreibt ein bestimmtes Exterieur vor. Doch ein Hund mit einem gigantischen Behang, welcher über das ganze Jahr gepflegt werden muss, kann sich – wenn überhaupt – nur noch auf Asphalt bewegen, nicht aber durch den Wald geführt werden, ohne dass ihn hängen bleibende Blätter oder Äste usw. am Weitergehen hindern. Ent­scheide ich mich dafür, meine Hunde zwar ordentlich trimmen zu lassen, aber erheblich kürzer als der Rassestandard es fordert, sind sie damit auf Ausstellungen nicht mehr zu präsentieren. Was ist richtig – und was ist wichtig? Einhaltung der Formvorschrift = kein artgerechtes Leben. Kurzes artgerechtes Trimming = keine Ausstellungen = kein züchterischer Erfolg. Hunde mit offensichtlich starkem Übergewicht (fälschlicherweise auch Substanz genannt) werden klaglos gerichtet. Hunde, die auf Trimmtischen gewachst, gepudert und gegelt werden, werden klaglos gerichtet. Hunde mit mehr als offensichtlichen Gangproblemen werden gerichtet. Es müsste endlich ein Ruck durch die Züchterlandschaft gehen.
Elfriede Janek

Rassehundeausstellungen: Das andere Ende der Leine bewertet?
(zum Leserbrief „Rassehundeausstellungswahnsinn“ in WUFF 5/2016, S. 7)

Die beschriebene Situation trifft es ganz genau. Aber ich denke, man kann seinem Hund so eine Situation 2-3 Mal im Jahr schon zumuten. Was das Richten betrifft, so ist es heute leider so, dass entweder das verkehrte Ende der Leine beurteilt wird (ich spreche aus Erfahrung) oder der Hund, der am perfektesten gestylt wurde. Leider kann man gegen einen Richterbericht gar nichts tun, selbst wenn vom Tierarzt z.B. der Zahnzustand als sehr gut attestiert wird. Sollte der Richter sagen, die Zähne sind schlecht, dann ist das so – wie mir nach einem Anruf beim ÖKV (Öster­reichischer Kynologenverband) mitgeteilt wurde. Man nimmt sehr viel Zeit, Geld und Mühen in Kauf, um an einer Ausstellung teilzunehmen. Da sollte man das Recht auf einen Bericht haben, der den Tatsachen entspricht, oder zumindest Einspruch erheben dürfen.
S. Kofler

Tierschutz: Noch immer Stachelhalsbänder im Angebot
(zum Leserbrief „Rassehundeausstellungswahnsinn“ in WUFF 5/2016, S. 7)

Ich besuchte im Frühjahr eine Rassehundeausstellung des VdH (Verband für das deutsche Hundewesen). Dort ­wurden an einigen Ständen Stachelwürger verkauft und zwar mit stumpfen und mit spitzen Stacheln, und als „Highlight“ welche mit Leder drumrum, damit’s keiner sieht. Die Dinger wurden nicht etwa verschämt unterm Ladentisch gehandelt, sondern ganz offen. Den VdH habe ich per Mail gefragt, ob er als offizieller Verein mit einem hohen Anspruch nicht mal Verantwortung dafür übernehmen möchte, was auf ­seiner eigenen Ausstellung gehandelt wird. Solange auf VdH-­Ausstellungen so etwas zu erwerben ist, habe ich es schwer, Menschen davon zu über­zeugen, dass die Dinger die reinste Tierquälerei sind.
Sabine Daxinger

„Zecken-Konzentrat“ gibt’s nur in WUFF
(zu „Zecken und Milben“ in WUFF 4/2016, S. 54 ff)

Man liest ja sozusagen „an jeder Ecke“ über Zecken und ihre Gefahren. Daher war ich schon sehr gespannt auf die ­Parasitenserie in WUFF. Ich will hier wirklich nicht lobhudeln, aber Ihr Artikel über Zecken und Milben war inte­ressant und spannend, wie ein Krimi. Da ich selber gelegentlich Artikel schreibe, weiß ich, wie schwierig es ist, aus einem Wust an Informationen ein „interessantes Konzentrat“ herauszuarbeiten. Und genau das ist Ihnen bei diesem Artikel gelungen. Aufklärend, unterhaltsam und spannend – so kann Information sein. Meine langjährige Treue als Leser wurde wieder einmal belohnt. Weiter so!
Angelika Haberl

PDF zu diesem Artikel: leserbriefe_oesterreich, leserbriefe_deutschland

 

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