Gib Laut – Leserbriefe WUFF 10/2018

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Was sich Hunde wünschen …
(Zur Serie „Was wünschen sich Hunde von uns?“ in WUFF 2018)

Danke für diese tolle Serie. Wir Hundehalter sollten uns viel öfter in die Lage unserer Vierbeiner versetzen und diese Serie hilft sehr dabei. Wir Menschen verlangen ja sehr viel von unseren Hunden: sie sollen immer brav an der Leine gehen, nicht (zu viel) bellen, lange alleine bleiben ohne zu klagen, lieb zu Allem und Jedem sein, nicht jagen, … aber was wünschen sich die Hunde von uns? Wie oft müssen sie zurückstecken, weil es zeitlich gerade nicht passt für zehn Minuten Kuscheln oder weil es vielleicht peinlich sein könnte, mal eine kurze Runde rumzualbern. Hunde geben uns alles, was sie haben, und wir Menschen sind verpflichtet, für ihr Wohlergehen zu sorgen. Hunde schenken uns ihre ganze Lebenszeit. Die Zeit, die wir ihnen nicht geben, ist ein für allemal verloren. Und das wird uns meist dann erst schmerzlich bewusst, wenn wir erkennen, dass unser Hund alt/ krank ist und ihm nicht mehr viel Zeit bleibt. An diesen Moment sollten wir denken, wenn wir unseren Sofawolf das nächste Mal mit den Worten „gleich“ oder „jetzt nicht“ abweisen und auf irgendwann vertrösten.
Claudia Fischer

Ein Hundeleben beginnt …
(Zum Artikel „Redaktionshund Pauli – Ein Leben beginnt“ in WUFF 8/2018)

Sehr geehrter Herr Dr. Mosser, nachdem ich mit Ihnen allen um Bruno mitgetrauert habe, freue ich mich als treue Leserin umso mehr, dass der Platz an Ihrer Seite nun nicht mehr leer ist. Pauli ist entzückend anzuschauen und, wie ich heute lese, wird er wohl ein sehr wohlerzogener Redaktionshund werden. Ich selbst habe den dritten wohlerzogenen Beagle, meinen Willi, der mich überall begleitet und mir viel Freude macht. Ich wünsche dem Team und Ihnen viel Freude mit Pauli und sende liebe Grüße.
Adelheid Sowa mit Willi

Helikopter-Halter: Ja bitte!
(Zum Artikel „Helikopter-Halter“ in WUFF 9/2018)

Ich will nicht in Abrede stellen, dass Herr Pisacane Recht hat und ein bisschen weniger Hysterie und ein moderater Tonfall dem Mensch/Hund-Miteinander gut tun würden. ABER! Jetzt kommt das Aber. Dieser Beitrag ist ein Freifahrtschein für alle ignoranten Hundehalter! Und davon gibt es reichlich! Ich bin als Düsseldorferin ebenfalls auf den Rheinwiesen unterwegs, wenn auch rechtsrheinisch. Meine Wohngemeinschaft besteht aus dem Berger Picard-Rüden Dobby und der Mioritic-Hündin Bali (na ja, einen Mann habe ich auch, aber der ist pflegeleicht). Und ich oute mich als Helikopter-Halterin! Denn ich habe einige Erfahrungen mit meinem Hund sammeln dürfen, auf die ich gerne verzichtet hätte! Dobby übrigens nicht, er semmelte und würde immer noch gerne ungebremst und aufgeplustert wie ein Schulhof-Proll in andere Hunde reinsemmeln! Da hat er Spaß, der kleine Picard! Ich nicht und der andere Hundehalter auch nicht!

Als Hirtenhund hat Dobby einen Schutzradius von ca. 100 m, betritt ein Hund die Freilaufwiese, muss der zwingend verjagt werden. Nein, natürlich lasse ich das nicht zu! Dobby wird herangerufen und angeleint (eine wunderbare Methode, unerwünschtes Verhalten zu unterbinden, wenn frau es schon nicht verändern kann!). Was passiert? Der andere Hundehalter sieht sich überhaupt nicht in der Pflicht, seinen Hund davon abzuhalten, in uns rein zu rauschen. Rücksichtnahme? Fehlanzeige! Mein Hund könnte alt, krank oder gefährlich sein! Steht dem Hund ja schließlich nicht auf der Stirn geschrieben, aber mein Anleinen sollte doch schon ein Hinweis sein! Fällt das unter „eigene Erfahrungen sammeln“? Genauso wenig kann ich erkennen, ob der heranstürmende Hund von freundlichem Wesen ist. Komme ich in eine solche Situation, dann fordere ich den anderen Hundehalter selbstverständlich sehr energisch auf, seinen Hund zurück zu rufen! Und warum sollte ich das nicht dürfen? Weil es sich um eine Hunde-Freilaufwiese handelt? Dürfen die Hunde dort machen, was sie wollen? Ich bin der Meinung, dass das eben nicht in Ordnung ist! Mein Hund ist angeleint, dann sollte auch kein aufgeregter/gutgelaunter Hund (selbst wenn es ein „Döggelchen“ ist, dem auch nicht in großen Lettern „Harmlos“ auf die Stirn geprägt ist) um uns herumspringen und „Erfahrungen“ sammeln. Zumindest wäre doch eine Nachfrage bzgl. des Anleinens wünschenswert. Dobby durfte seine Erfahrungen machen (er hat Hundekumpels, kennt Situationen aller Art), ich musste meine Erfahrungen machen! Fazit: Ja, ich stehe zu meinem Helikopter-Verhalten! Ich will einfach nicht, dass es mal richtig knallt! Das habe ich einmal miterlebt, der Hund hatte sich in Dobbys Kopf verbissen. Mit 6 Leuten haben wir es nicht geschafft, die Hunde zu trennen, bis einer auf die glorreiche Idee kam, dem anderen Hund ins Ohr zu beißen! Ehrlich, das brauche ich nicht noch mal! Ja, ich kann den Dobby auch einfach laufen lassen, er meint es niemals ernst. Aber ist das unbekannte Gegenüber ebenfalls so drauf? Das kann ich bzw. niemand wissen! Deswegen: „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“, und mir wäre es wirklich lieber, wenn der Hund seine Erfahrungen woanders sammelt, z.B. in der Hundeschule!
Sabine Pallast

Lebenslust pur
(Zum Cover WUFF 9/2018)

Dieses Cover von der neuen WUFF spiegelt für mich persönlich wieder mal die Lebensqualität und Freude mit Hunden zu leben wieder! Hündische, lebensfrohe Grüße von den Huskys Sidi, Sunny und Dauerpensions- und Pflegegast Yukon.
Kerstin von Sass

Pdf zu diesem Artikel: leserbriefe_1018

 

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