Gib Laut – Leserbriefe WUFF 1/2018

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Leckerli-Erziehung? ­Nein danke!
(Zum Artikel „Pro und Kontra Leckerli-Training“ in WUFF 11/2017)
Mit Freuden las ich das hochinteressante Wuff-­Interview mit Maria Kurz. Endlich ein Thema, das mir am Herzen liegt. Ich hatte einen Cockerspaniel, Stafford-Mix, einen Galgo Español und jetzt zwei Galgos Español. Und noch nie musste ich mit Leckerlis arbeiten. Alle liefen oder laufen ohne Leine in freier Natur und immer bei mir. Einfach weil sie in meiner Nähe sein wollen. Selbst die Galgos sind aus ihrem ­gemeinsamen Sprint herauszuholen, wenn es ­wichtig ist. Warum bin ich gegen Leckerlis? Man stelle sich eine Hunde­mama vor. Jedes Mal wenn ihre Welpen etwas richtig machen, hm … gibt sie da ein Leckerli? Glaub‘ nicht. Einfach mal schauen, wie sie ihre Welpen erzieht. Die zwicken sich in die Beine oder rempeln sich an, wenn es nicht passt. Auch ist es für Hunde schwer, wenn man ihnen unerwünschtes Verhalten zu ver­stehen gibt und sie dann für eine Weile ­ignoriert. Das tut nicht weh und die Hunde ­untereinander machen das auch so. Der Hund versteht das und will es sogar wieder gut machen. Warum? Weil er uns liebt. Eigentlich sagt das tolle Interview alles. Und wer glaubt, dass ich einfache ­Hunde habe und hatte, irrt. Mein ­Martinito war im Welpenalter in Spanien durch die Hölle gegangen und meine Stella-Viena war ein Straßenhund und kam erst mit ca. acht Jahren zu mir. Man kann nur hoffen, dass endlich diese Leckerligaben aufhören, da es auch sehr ungesund ist.
Katrin S.

Alle Lebewesen haben Recht auf ­Glücklichsein
(Zum Artikel „Kind oder Hund? Wer hat das größere Recht auf freies Leben?“ in WUFF 10/2017, siehe auch Diskussion zum Thema in Heft 12/17)

Dieser Vorfall hätte nicht passieren müssen, war aber doch wohl vor­programmiert. Wirkliches Know-how und Interesse an ihrem Hund spreche ich der Dame mit dem Mischling einfach mal ab. Auch im Nachhinein zeigte diese keinerlei Einsicht in irgendeiner Weise etwas zu verändern, und von Verantwortungsbewusstsein keine Spur. Wo sollte denn der Hund hin mit ­seiner Energie? Auspowern – Fehlanzeige, wohl keinerlei geistige Auslastung, und dann noch Kettenhaltung. Diese ist übrigens in Deutschland illegal! Die Sache mit der Einladung? Hätte der Vater nicht hinübergehen sollen in den Nachbarsgarten? Vielleicht wäre dann später etwas geschehen, zumal das Grundstück dieser Dame nach vorne zur Straße ja wohl auch nicht gesichert war. Versagt auf ganzer Linie hat die ­Hundehalterin meiner Meinung nach. All das hätte nicht passieren dürfen, das ist sicher. Und ja – schuld ist mal wieder der Mensch und ­meines Erachtens nicht ausschließlich der Hund! Ich wünsche beiden, Kind und Hund, ein freies Leben, und beide „Lebewesen“ haben meiner Meinung nach das gleiche Recht auf Entfaltung und Glücklichsein. Beim Hund natürlich unter angemessener Beobachtung und im Rahmen richtiger Möglichkeiten, sprich gute und hundegerechte, fachkundige Haltung und Führung.
Kerstin von Sass

Zum Glück auf WUFF gestoßen
(Zum Artikel „Pro und Kontra Leckerli-Training“ in WUFF 11/2017)
An dieser Stelle möchte ich mich einmal bedanken, dass es Leute gibt, die das Training der Hunde nicht mit Leckerlis und übertriebener „Dressur“ propagieren. Ich habe – bis auf die letzten 20 Jahre – immer mit Hunden gelebt. Dann konnte ich aufgrund meiner finanziellen unsicheren Situation nicht die Verantwortung für einen eigenen Hund mehr übernehmen. Im November ging ich wieder eine neue Hundebeziehung ein. Es ist eine Nottier-Adoption und ich bin froh, dass ich zufällig durch diesen vernünftigen Artikel im Internet auf Wuff gestoßen bin. Daher hole ich mir jetzt Unterstützung und Bestätigung bei dem Training meines neuen Begleiters, da ich wirklich nicht mehr wusste, ob ich vielleicht früher alles falsch machte.
Gabriele S.

Deshalb läuft Frau mit Hund in der Mitte …!
(Zum Artikel “Warum Frau mit Hund in der Mitte läuft” in WUFF 11/2017, S. 15)

Liebe Frau Kreis-Barmettler,
ein herrlich gelungener Artikel!!! Hoffentlich lesen dies ganz viele, vor allem die in hügeligem Gelände, die sogenannten Mountain-Cross-Biker. Solche haben meine 3 Huskys und mich schon in so manch brenzlige Situation gebracht! Auch Reiter sind in diesem Punkt „nicht zu verachten“… Wie schön wäre die Mensch-Hunde-Welt und die Freizeit mit mehr Rücksichtnahme aller! Aber inzwischen bin ich der festen Überzeugung: Diese geht den meisten Menschen heute ab. Die „Huskygang“ und Frauchen Kerstin.
Kerstin von Sass

 

Pdf zu diesem Artikel: leserbriefe_0118

 

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