Gib Laut – Leserbriefe WUFF 8/2018

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Mangel an professionellen Hundefrisören?
(Zum Thema „Hundegroomer/HundefrisörInnen/Hundestylisten“)

Sehr geehrte Redaktion, ich möchte gerne anregen, einmal einen Bericht über Hundegroomer/HundefrisörInnen/Hundestylisten zu bringen. Diese wachsen wie die Pilze aus dem Boden. Aber jemanden zu finden, der wirklich den Hund gut pflegen und professionell behandeln kann ist, wie die berühmte Stecknadel im Heuhaufen zu finden. Scheren können sie alle. Ahnung haben die Wenigsten. Bestes Beispiel ist meine Tibet Terrier Hündin. Sie hat eine überaus pflegeintensive Unterwolle, die ja nicht geschoren werden sollte. Es gibt bei dieser Rasse einiges zu beachten. So habe ich mich auf die Suche gemacht und könnte gut und gerne, vielleicht kein Buch, aber zumindest eine Broschüre darüber rausgeben. Wartezeiten zwischen 3 Wochen und 1 Jahr (!) sind durchaus üblich. Was natürlich bei einem Hund, der gerade zu verfilzen droht, fatal ist. Eine Hundefrisörin zu finden, die weder Galgen noch Föhnbox verwendet, grenzt an ein Wunder. Und versuchen Sie einmal dabei bleiben zu wollen während der Behandlung. Und so werden plötzlich unter – für meine Begriffe durchaus normalen Ansprüchen – aus 100 Groomern nicht einmal mehr eine Handvoll Anbieter, die übrig bleiben. Und die sind sowieso voll.
So waren wir also bei einem „Hairstylisten“ für Hunde, der in natura nicht fähig war den Satz: „Fell auf dem Kopf auf keinen Fall schneiden, Haare sollen über den Augen bleiben.“ umzusetzen. Er hat gnadenlos die Haare um die Augen komplett abgeschnitten, was für einen Tibet Terrier gesundheitsschädigend in Form einer Augenentzündung enden kann. Und das trotz vollmundiger Werbung, die in keinem Fall gehalten hat, was sie versprach. 3 Tage (!) nach dem Hundefrisörbesuch hat mein Hund zu verfilzen begonnen. Ein typischer Fall von viel zu wenig Unterwolle-herausnehmen. Dann hat man doch lieber geschnitten. Reklamation? Kaum möglich. Für meine Begriffe hat das System und es gibt mehr schwarze Hunde, äh Schafe, als seriöse.
Brigitta Pertschy

Willkommen Pauli!
(Zur WUFF-Ausgabe 7/2018)

Soeben habe ich im Garten das Editorial gelesen, wie seit 18 Jahren. Ich bin schon gespannt auf den Einzug des neuen „Redaktionschefs Pauli“. Er wird sicher weiter trösten, anderen frischen Wind und Trubel mitbringen und Bruno würdevoll vertreten.
Kerstin von Sass

Sicher einen Hund aus dem Tierschutz nehmen!
(Zum Artikel „Hund aus dem Tierschutz nehmen – Warum eigentlich?“ in WUFF 4/18)

Auch ich habe ein ganzes Jahr nach einem Tierschutzhund gesucht. Mein allergrößtes Handicap war mein Jahrgang 1948, aber im Herzen bin ich 20, gesundheitlich wie 50 und halt laut Taufschein 70 Jahre, aber viele Rentner wollen erst einen Hund im Ruhestand zu sich nehmen, da sind jene ja auch schon über 60 Jahre. Da ich schon zwei ältere English-Setter habe, nahm ich mir dann Aladin, einen Saluki-Welpen, zu mir, ein Enkel von meinem schon 12 Jahre verstorbenen Saluki-Rüden Quentin. Kaum hatte ich Aladin, kam nach einem Jahr Suche ein Anruf von „Greyhound forever e.V.“. Diese hatten eine 8-jährige Greyhound-Hündin – von Nordirlands Tötungsstation gerettet – auf einer Pflegestelle in Hof bei München und fragten an, ob ich sie nehmen würde. Eine ganz liebe Dame aus Graz kam mich besuchen und war begeistert von meinem kleinen Paradies im Heilkurort St. Radegund und von meinen drei Buben und so bekam ich meine Hope genau am 18.2.2018. Inzwischen ist sie angekommen und schwingt das Pfoten-Zepter; die Buben tanzen nach ihrer Pfeife, aber alles verläuft sehr harmonisch. Ich hoffe, Hope möge (fast) alles vergessen, was man dieser Hündin je angetan hat. Wenn auch total ausgepowert, ausgelaugt von den vielen Rennen, 3 Würfen u.v.m. möge sie noch ein paar Jahre in meinem kleinen Paradies verbringen.
Renate Schenk

Pit Bull – angefeindete Rasse
(Zum Porträt „Der Pit Bull Terrier“ in WUFF 7/2018)

Ich möchte mich für dieses ganz tolle und vor allem treffende Porträt einer sehr unfair angefeindeten Rasse bedanken!
Irene Schreiber

Pdf zu diesem Artikel: leserbriefe_0818

 

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