Happy End über WUFF

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Hallo, liebe WUFF-Leserinnen und -Leser. Erinnert Ihr Euch? „Jerry Lee, ein besonders freundlicher, lustiger, verträglicher und braver Kerl" – das stand über mich in der Ausgabe WUFF 6/2001 unter „Hunde suchen ein Zuhause". Und weil es ja Menschen gibt, die glauben, was in WUFF steht, sind zwei Frauen erschienen und haben mich nach Hofstatt (N.Ö.) chauffiert. Wuff, dachte ich, mal sehen, was kommt …

Und was ich dann sah: Ein prächtiges Haus, ein großer Garten mit vielen Büschen und Blumen zum Niederpinkeln und Ausgraben, ein weiblicher Mensch, der versucht, mich zu erziehen (ich lach´ mich schief – die hat wohl noch nie einen dickköpfigen Malamute-Schäfer-Mix gesehen), einen männlichen Menschen, der „Papa" zu sich sagt, obwohl er mir nicht wirklich ähnlich sieht) und als Höhepunkt „Viera", ein Schäfermädchen mit einem seidenweichen Pelz. Zuerst saß sie züchtig da, nur mit einem T-Shirt bekleidet (ich dachte, ich spinne!), aber – ein kurzes Schnüffeln, ein kurzes Wuff genügten, und wir waren uns sympathisch.

Mehrere Monate sind nun vergangen, seit ich dort eingezogen bin. Noch darf ich nicht zum Schlafen aufs Bett (wenngleich – das schaffe ich auch noch), aber das Körbchen von „Viera" und die Lederbank habe ich schon erobert, der Kübel mit Spielzeug wird täglich neu befüllt, der Gartenschlauch wird nach dem Zerbeißen erneuert, die Menschen sind in jeder Hinsicht zufriedenstellend, das Essen ist zwar nicht abwechslungsreich, aber hervorragend (ich habe schon einige Kilos zugenommen), kurzum, mir geht es supergut. Die Fotos beweisen es Euch. Ihr werdet verstehen, dass ich dableibe. Und vielleicht findet ja einer meiner Kollegen auf der rechten Seite auch so ein schönes Plätzchen …

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