Happyend für Mentes

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Eines der bekanntesten tierischen Gesichter des Wiener Tierschutzvereins (WTV) hat endlich ein Zuhause gefunden: Das Schicksal Mentes bewegte über 15 Monate tierliebe Menschen – Ende Februar haben der Staffordshire-Shar-Pei-Mischling und sein neuer Halter gemeinsam das Tierschutzhaus in Vösendorf (NÖ) verlassen.

Das Schicksal von Mentes berührte viele Menschen – seit Anfang Februar hat er ein neues Zuhause (Foto: © WTC)

Misshandelt und entsorgt
Mentes wurde von TierschützerInnen schwer verletzt und mit Wunden übersät in einer Hütte in Ungarn gefunden. Die Verletzungen Mentes‘ dürften aus Hundekämpfen stammen, für die er wahrscheinlich aufgrund seines sanften Wesens schlussendlich nicht geeignet war. Verletzt und misshandelt wurde er seinem Schicksal überlassen.

Die ungarischen TierschützerInnen entdeckten den schwer verletzten Hund und brachten ihn zur Aufnahme und Behandlung in ein örtliches Tierheim. Der Wiener Tierschutzverein kooperiert seit Jahren mit ausgewählten Tierheimen, die modernen europäischen Tierschutz praktizieren und von der Tötung von Tierheimtieren (was leider in osteuropäischen Ländern noch immer passiert) Abstand nehmen. So gelangte auch Mentes in den WTV.

Mentes absolvierte eine Ausbildung zum WTV-Besuchstier. (Foto © WTV)

Schmusetier trotz Vorgeschichte
Der Hund faszinierte die WTV-Belegschaft vom ersten Tag an und avancierte schnell zum Liebling des Teams, der SpenderInnen und BesucherInnen. Denn wie durch ein Wunder behielt dieses Tier trotz seines grausamen Schicksals seine Liebe zu Menschen. Innerhalb kürzester Zeit lebte er sich gut ein und genoss jede einzelne Streicheleinheit sichtlich. Seine BetreuungspatInnen schloss er sofort ins Herz, und das Training mit dem WTV-Fachpersonal machte ihm Spaß. Zusätzlich absolvierte er die Ausbildung zum WTV-Besuchstier – ein Teil des WTV-Langsitzer-Programms (Als Langsitzer werden Hunde bezeichnet, die schon mehr als ein Jahr im WTV auf ein neues Zuhause warten.).

Wie es Mentes und seinen neuen Halter geht berichtet WUFF in einer der kommenden Ausgaben.

Infos: www.wiener-tierschutzverein.org

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