Hund & Recht: Der Hund im Gesetzes-Dschungel (nach deutschem Recht)

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Wer in Deutschland einen Hund hält, wird von einer riesigen Flut an Gesetzen tangiert. Diese reichen von der EU-Verordnung bis zur Kommunalen Steuersatzung. Da den Überblick zu ­behalten stellt sich nicht immer einfach dar, deswegen werden hier die wichtigsten Gesetze von Rechtsanwältin Susan Beaucamp kurz dargestellt.

Wegen der Regelung des Art. 74 Abs. 1 Nr. 20 GG, unterliegt der Tierschutz der konkurrierenden Gesetzgebungskompetenz zwischen Bund und Ländern. Im Bereich der konkurrierenden Gesetzgebung haben die Länder die Gesetzgebungsbefugnis, solange und soweit der Bund von seiner Gesetzgebungszuständigkeit nicht durch Gesetz Gebrauch gemacht hat. Dies beruht darauf, dass im Jahre 2002 der Tierschutz als Staatsziel in Art. 20a GG in die deutsche Verfassung aufgenommen wurde. Mit dem Tierschutzgesetz (TierSchG), der Tierschutz-Hundeverordnung (TierSchHuV) und dem Hundeverbringungs- und -einfuhrbeschränkungsgesetz (HundVerbrEinfG) hat der Bund von seiner Gesetzgebungskompetenz Gebrauch gemacht.

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Susan Beaucamp
Seit 1990 als Rechtsanwältin bundesweit tätig und auf das „Tierrecht“ spezialisiert. Die Hundehalterin Susan Beaucamp begleiten aktuell zwei Hündinnen aus dem Tierschutz, Pina und Zoé. Schwerpunkt ihrer Arbeit sind die massiv zunehmenden Ordnungsverfügungen gegenüber Hundehaltern im Bereich der jeweiligen Landeshundegesetze. Darüber hinaus erstellt und prüft sie Kaufverträge zwischen Züchtern und Welpenkäufern und berät bei gewährleistungsrechtlichen Ansprüchen. Auch Strafverfahren nach Hundebissverletzungen und Tierarztregresse betreut sie. www.kanzlei-sbeaucamp.de

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