Hund sein … in der hundefreundlichsten Stadt der Welt

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Tel Aviv, eine quirlige Großstadt mit fast einer halben Million Einwohnern auf engstem Raum, scheint eigentlich nicht der geeignete Platz für Hunde zu sein. Wolkenkratzer, verkehrsreiche Straßen, lautes, pulsierendes Leben rund um die Uhr, keine Waldgebiete, kein freies Feld. Und doch überrascht genau das: Im ganzen Stadtbild Hunde aller Rassen und Mischungen, aller Farben und Größen, mit ihren Menschen entspannt unterwegs bei Tag und Nacht.

In Tel Aviv leben ca. 30.000 Hunde, wofür die Stadt 80, ja, Sie lesen richtig, 80 Hundeauslaufareale zur Verfügung stellt. Sicherlich ist man in dieser Stadt extrem tierfreundlich, auch besonders tierschutzbewusst, was sich unter anderem in einem ungewöhnlich hohen Prozentsatz an Vegetariern und Veganern in der Bevölkerung ablesen lässt. Doch reicht dies als Erklärung für diese außergewöhnliche Hunde-Dichte kaum aus.

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Martina Stricker, seit 2000 selbst aktiv, seit 2007 auch als Ausbilderin im Rettungshundewesen tätig, beschäftigt sich schon zwei Jahrzehnte mit dem Verhalten, den Fähigkeiten und der Arbeitsweise von Hunden, sowie der ausgesprochen engen ­Bindung des Hundes an den ­Menschen und den daraus resultierenden ­Möglichkeiten. Sie hat sowohl für das Mantrailing als auch für die Flächensuche neue, zielorientierte Ausbildungskonzepte entwickelt, die sowohl die Erfolgsquote steigern, als auch der schwindenden Akzeptanz unserer Hunde in der Öff­entlichkeit Rechnung tragen und das Konfliktpotential drastisch reduzieren. 2017 erschien ihr Buch »Mantrailing – Schritt für Schritt vom ersten Trail bis zum realen Einsatz« (Kosmos) und 2018 »Flächensuche mit Hund – Vom Freizeitspaß bis zur Vermisstensuche im Rettungseinsatz« (Müller Rüschlikon).

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