Hunde & Allergien bei Kindern – Neue Studien zur Hundehaltung

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Die zahlreichen positiven Auswirkungen von Hunden auf Kinder und Jugendliche, v.a. auf deren soziale Kompetenz, aber auch auf viele andere Aspekte, sind gut dokumentiert. Und auch dass Kinder, die im ersten Lebensjahr zusammen mit einem oder mehreren Hunden in der Familie aufwachsen, später deutlich weniger Allergien haben als Kinder ohne Hunde, ist ebenfalls wissenschaftlich mittlerweile nicht mehr bestritten. Zu diesem Thema sind im Vorjahr zwei Studien publiziert worden, die einen tieferen Einblick in diesen allergieprotektiven Zusammenhang ermöglichen, wie bspw. das Geschlecht des Hundes, seine Größe oder die Hunderasse.

Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen setzen sich schon seit den 1980ern mit den Folgen der Hundehaltung auf Kinder auseinander. Dass Hundehaltung positive Auswirkungen auf die psychische und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen hat, ist schon lange bekannt (Bergler 1986 und 1994, Montagner 1988, Mosser 1996). Vor allem die Faktoren soziale Kompetenz, Übernahme von Verantwortung und ein geringeres Aggressionsniveau im Vergleich zu Kindern, die ohne ein Haustier aufgewachsen sind, werden dabei hervorgehoben.
Als medizinische Sensation wurde im Jahr 2002 gewertet, dass eine US-amerikanische Studie herausfand, dass das Zusammenleben mit einem Hund im ersten Lebensjahr eines Kindes dessen Risiko, später eine Allergie gegenüber Pollen, Gräsern und sogar gegen Hausstaubmilben zu entwickeln, reduziert (Ownby 2002). Eine Sensation war dies deswegen, weil man bisher dachte, dass vielmehr das Gegenteil der Fall sei, d.h. dass Hunde eher Allergieauslöser wären.

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