Hunde bei Hitze richtig abkühlen

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Abkühlung mit Fun-Faktor: Planschen und Schwimmen im Teich oder See (Foto © AdobeStock)

Hunde benötigen bei Hitze genauso eine Erfrischung wie wir Menschen. Durch Hecheln kühlen Hunde ihren Körper, aber nicht immer reicht das aus und Halter müssen helfen.
Vier Pfoten rät, vor allem zwei Grundsätze zu beachten: Hunde müssen im Sommer immer Zugang zu frischem Wasser und einem schattigen Rückzugsort (z. B. Keller) haben.

Wieviel Wasser ein Hund braucht hängt von der Rasse ab. Wenn der Hund noch dazu hauptsächlich Trockenfutter bekommt, steigt der Wasserbedarf, denn im Gegensatz zu Nassfutter wird hierbei keine Flüssigkeit aufgenommen. Auch beim Gassigehen lauern im Sommer für den Hund Gefahren – vor allem heißer Asphalt kann Brandblasen oder geschwollene Pfoten verursachen. Um zu überprüfen, ob der Asphalt für den Hund zu heiß ist, empfiehlt Vier Pfoten die Sieben-Sekunden-Regel anzuwenden. Hierbei sollen Hundebesitzer sieben Sekunden lang ihren Handrücken auf den Asphalt legen. Ist dieser zu heiß für die Hand des Menschen, dann ist die Hitze auch für den Hund zu hoch. Ein Spaziergang auf Gras ist daher im Sommer immer die bessere Option. Lange Ausflüge sollten nur in kühlen Morgen- oder Abendstunden unternommen werden.

Kein eiskaltes Wasser verwenden
Zusätzlich können sogenannte Kühlmatten, deren Gel kühler ist als die Umgebung, beim Hund für die nötige Erfrischung sorgen. Denn besonders älteren Hunden fällt es im Sommer schwerer, die eigene Körpertemperatur ausreichend zu regulieren. Im Falle einer Überhitzung bieten sich feuchte Wickel an, um die Gliedmaßen runterzukühlen. Wichtig: Auf keinen Fall eiskaltes Wasser über den Hund schütten, das kann laut Tierschutzbund zu einem Kreislaufkollaps führen.

Auch eine Art Hundeeis kann eine schmackhafte Abkühlung für die Tiere sein. Der Tierschutzbund rät beispielsweise, Topfen (Quark) mit Obst zu mischen und einzufrieren. Sogenannte Kong, Hundespielzeuge mit Hohlraum, sind dabei nützlich. Weil der Hund den Topfen (Quark) nur nach und nach aus dem Kong schlecken kann, verhindert man, dass die eiskalte Erfrischung als Eisklumpen im Hundemagen landet. Hat der Hund einen sensiblen Magen, sollte man allerdings lieber auf diese Abkühlung verzichten. (Quelle: APA)

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