Hundealtersheim: Mit Liebe und Professionalität für alte Hunde

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1981

Wenn Frauchen oder Herrchen unverschuldet plötzlich ihren Vierbeiner abgeben müssen, stellt sich oft die Frage, was nun? Vor allem wenn ein Hund aufgrund seines höheren Alters oder wegen einer Krankheit praktisch unvermittelbar ist. Im Norden Deutschlands gibt es für solche Hunde ein Happy End. Im »Lucky Dog Hostel«, einer Art Hundealtersheim. Diese mit Liebe und Professionalität geführte gemeinnützige Einrichtung könnte ein Modell sein für weitere solcher Projekte.

Es ist eine sehr kleine Gemeinde mit einigen wenigen Hundert Einwohnern, Wulfsbüttel im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven. Dort betreiben Holger Lindbüchel und Susanne Böttcher einen familiär geführten und daher kleinen Tierschutzverein. Die spezielle Ausrichtung des seit 2012 als gemeinnützig anerkannten Vereins ist die Aufnahme alter oder kranker Hunde, die plötzlich den Platz bei ihrem Menschen verlieren. Im »Lucky Dog Hostel« finden sie »in Würde und Sicherheit« bis an ihr Lebensende einen guten Platz, in dem sie sich wohlfühlen. Der Vereinszweck besteht laut Satzung in der »Aufnahme von Tieren, die in Not geraten oder herrenlos geworden sind, die aus triftigen Gründen des Halters abgegeben werden müssen, deren Unterbringung und Pflege, bis zu einer Weitervermittlung bzw. der dauerhaften Aufnahme im Falle von Umständen, die eine Weitervermittlung unmöglich machen.« Triftige Gründe sind etwa eine Übersiedlung des Halters in ein Pflegeheim oder ein Altersheim, oder wenn Herrchen oder Frauchen gestorben sind.

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Der Arzt und Theologe Mag. Dr. Hans Mosser ist Mitbegründer und Herausgeber von WUFF und arbeitet im Hauptberuf als leitender Arzt und ­Professor in einem Universitätsklinikum.

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