Hundeattacken in NÖ und Kärnten

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In Hermagor (K) kam es zu einem Bissvorfall mit einem Polizeihund. (Symbolfoto © AdobeStock)

Ein Polizeihund hat am Montagnachmittag (1. Juni) in Hermagor ein 15 Jahre altes Mädchen in den Arm gebissen und verletzt. Laut Polizei war die Ehefrau des Diensthundeführers mit dem Hund spazieren, das Tier war nicht angeleint, trug aber einen Beißkorb. Diesen dürfte er in einem Gebüsch abgestreift haben. Als er unmittelbar darauf auf die 15-Jährige traf, die mit einer Freundin spazieren war, biss er zu.

Paar in Gänserndorf verletzt
Bei einer Hundeattacke am Donnerstag (28. Mai) wurde ein Paar in Gänserndorf (NÖ) verletzt. Der 54-jährige Mann und seine Lebensgefährtin (56) waren mit einem Jack Russell Terrier sowie einem Setter-Mischling spazieren. An einer Kreuzung wurde der an der Leine geführte Setter-Mischling von freilaufenden Kangal-Mischlingsrüden angefallen. Der 54-Jährige stürzte und wurde in der Folge an den Händen gebissen. Seine Partnerin kam ihm zu Hilfe, wurde jedoch von den angreifenden Hunden zu Boden gestoßen. Dabei erlitt die Frau schwere Blessuren, sie wurde nach dem Vorfall in das Landesklinikum Mistelbach gebracht.

Der 40-jährige Hundebesitzer sorgte für das Ende der Attacke und hielt die beiden Kangal fest. Die Vierbeiner wurden mithilfe des 54-Jährigen angeleint. Das Bissopfer ließ den Setter-Mischling nach seiner eigenen Erstversorgung an der Veterinärmedizinischen Universität in Wien untersuchen. Der 40-jährige Besitzer der beiden Kangal wird der Staatsanwaltschaft angezeigt. (Quelle: APA)

 

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