Hundeberufe: Der Warnhund

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Alarmanlage auf vier Pfoten

Um einen Hund zum Warnhund ausbilden zu können, sollte er schon im Welpenalter bestimmte Verhaltensweisen zeigen, z.B. Reaktionen auf verändertes Verhalten oder eine ungewöhnliche Körperhaltung des Menschen. Der Warnhund muss den Diabetes-Patienten im Idealfall schon VOR der einsetzenden Unter- oder Überzuckerung warnen und nicht erst
aufgrund eines ­Kommandos agieren, wie z.B. Drogenspürhunde, die in einer klassischen
Ausbildung auf einen bestimmten Geruch konditioniert werden. Warnhunde müssen eine besonders enge und innige Beziehung zu ihrem Menschen aufbauen. So einen Hund zu finden ist eine Kunst.

Wie findet man einen Warnhund?
Warnhunde werden in Deutschland erst seit gut 10 Jahren eingesetzt, in den USA, Australien, Schweden, in den Niederlanden und in Großbritannien seit gut 15 Jahren. Wie erwähnt, ist es schwierig einen Hund, der dieses Talent hat, den Patienten vor einem epileptischen Anfall oder vor der Unter- bzw. Überzuckerung zu warnen, zu finden. Im Gegensatz zum Anzeigehund, der erst dann Hilfe holt, wenn der Anfall schon eingetreten ist, agiert der Warnhund schon Minuten VOR dem Anfall. Zum Anzeigehund können bei Eignung viele Hunde ausgebildet werden, da diese auf das bereits eingetretene veränderte Verhalten ihres Menschen reagieren. Das Talent zum Warnhund, also eine Aktion zu zeigen, BEVOR der Notfall eintritt, muss der Hund jedoch von Geburt an haben.

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