Hundeberufe: Herdenschutzhunde Schafe im Hundepelz?

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Noch immer werden Herdenhunde mit Hütehunden in einen Topf geworfen. Es verhält sich hier jedoch wie bei dem sprichwörtlichen Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Ein Herdenhund hat mit einem Hütehund in etwa so viele Ähnlichkeiten wie ein Bernhardiner mit einem Chihuahua. In ihren ursprünglichen Heimatländern werden Hunde dieser Rassen noch immer ausschließlich als Arbeitshunde gehalten. Immer draußen, bei den Schafen und Ziegen mitten in den Herden, als Lebensversicherung für das Vieh.

Herdenschutzhunde – selbstbestimmt und eigenständig
Herdenschutzhunde arbeiten durchwegs autark, in der Regel völlig selbstbestimmt. Kangal und Co. treffen eigene Entscheidungen, sie dürfen NICHT auf Anweisung des Hirten oder Schäfers warten. Der Schutztrieb ist IMMER da, Herdenschutzhunde sind, auch wenn es oft nicht so aussieht, ständig in „hab Acht“-Stellung. Mit Beginn der Abenddämmerung beginnen die Hunde häufiger Patrouille zu laufen, heißt, die Grenzen der Weide werden entlang des Zaunes kontrolliert. Es ist fantastisch zu beobachten, wie sich die Hunde dabei durch Blickkontakte „absprechen“.

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