Hundehaltung – Einst und heute

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Nicht nur die Hundehaltung, auch die Hundehalter unterliegen einem Wandel. Ein Hundehalter vor 30 Jahren hat seinen Hund anders geführt als ein Hundehalter es aktuell tun würde. Die Kynologie hat sich als Wissenschaft etabliert und die Sicht auf den Hund hat sich verändert, je nachdem, ob es sich um die Babyboomer, die Generation X oder Z handelt. Hundehaltung – einst und jetzt. Eine spannende Analyse der Wiener Hundehalterin Rosa Hackl.

Der Hund hat heute einen anderen Stellenwert in der Gesellschaft als vor 30 Jahren. Solchen gesellschaftlichen Wandel kann man messen und beschreiben, die Maßeinheit ist hier »die Generation«. Eine Generation setzte man früher mit 33 Jahren an, gemeint ist der Zeitraum von Geburt bis Elternschaft. In der Wissenssoziologie hat sich allerdings eine weitere Definition durchgesetzt, sie geht von einem etwa halb so großen Zeitraum aus. Im Abstand von 15 Jahren ändern sich nämlich die technischen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Bedingungen so stark, dass dies nicht ohne Auswirkungen auf die in diesem Zeitraum lebenden Menschen bleibt. So waren die Voraussetzungen für die »Babyboomer« der 1960er andere als für die sogenannte »Generation X«, die von 1970 bis 1985 verortet wird. Die jüngste Generation ist die »Generation Z«, die gegenwärtig noch unter 15 Jahre alt ist. Die Kulturwissenschaft geht davon aus, dass eine Generation »gemacht« wird, sich also in kommunikativen Prozessen herausbildet.

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Rosa Hackl
Rosa Hackl ist mit Hunden aufgewachsen und vor 20 Jahren auf den Dogo Argentino gekommen. Beruflich bereist sie die Weltgeschichte, privat treibt sie sich mit ihren Hunden in den Wäldern herum. Sie schreibt über Hunde seit sie auf Facebook die Seite DOGnews gegründet hat und engagiert sich aus Überzeugung gegen Rasselisten, denn Rasselisten sind doof, auch beim Hund.

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