Illegaler Transport mit Welpen gestoppt

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Bei einer Polizeikontrolle am Grenzübergang Suben wurden die völlig entkräfteten Welpen entdeckt. (Symbolfoto © AdobeStock)

Polizisten haben am Donnerstag (7. Mai) einen illegalen Transport von sieben Welpen am Grenzübergang Suben (Bezirk Schärding, OÖ) gestoppt. Sie hielten den Kleintransporter eines Rumänen bei der Ausreise nach Deutschland an. Der Transporter hatte sieben Malteser-Welpen in drei Katzenboxen geladen. Die Tiere bekamen nicht ausreichend Luft, hatten kein Futter und Wasser, die Boxen waren voller Exkremente. Die Luft unter der Plane auf der Ladefläche war stickig, und die Welpen lagen apathisch in den Boxen, so die OÖ Polizei. Noch dazu war während der Fahrt ein ungesicherter Reifen auf die Kisten gefallen. Der 22-jährige Fahrer hatte gefälschte Europäische Haustierpässe für die Hunde. Diese waren nicht – wie behauptet – gechipt und stammten auch nicht aus dem angegebenen Wurf. Die Hunde wurden dem Mann abgenommen und in die Tierklinik Sattledt gebracht. Der 22-Jährige musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen und wird angezeigt. (Quelle: APA)

Weitere 15 Hundewelpen in Anhänger im Bezirk St. Pölten-Land entdeckt
Bei einer Fahrzeugkontrolle hat die Polizei dann am Abend auf einer Raststation der Westautobahn in Altlengbach (Bezirk St. Pölten-Land, NÖ) weitere 15 Hundewelpen entdeckt. Der Lenker des Pkw mit Anhänger und moldawischem Kennzeichen dürfte auf der Durchreise gewesen sein, bestätigte die Polizei einen Bericht der „Kronen Zeitung“ am Freitag. Weil der Fahrer die notwendigen Dokumente für die Tiere nicht vorweisen konnte, ordnete der hinzugezogene Amtstierarzt an, die Hunde ins Tierheim St. Pölten zu bringen. Der Fahrer wurde bei der Bezirkshauptmannschaft angezeigt. (Quelle: APA)

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