Kampf um Verbot des Verzehrs von Hunden und Katzen

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World Dog Alliance kämpft für internationales Abkommen

In Deutschland ist die Herstellung und der Handel mit Hundefleisch bereits seit 2010 verboten. Was in vielen Teilen der Welt Alltag und Normalität darstellt, ist leider nicht in allen Teilen der Erde gegeben: Schätzungen der WDA zufolge werden in Asien jedes Jahr rund 30 Millionen Hunde gegessen. 70 % dieser Tiere sind gestohlene oder vergiftete Haustiere, die von den Dieben weder artgerecht gehalten, geschweige denn tierlieb behandelt werden, bevor sie auf grausame Weise auf der Schlachtbank getötet und zum Verzehr zubereitet werden. Bilder und Taten, die in unseren Regionen unvorstellbar sind.

Die World Dog Alliance, 2014 in Hongkong gegründet (eingetragen in Japan, Frankreich und den USA), hat es sich zum Ziel gesetzt, weltweit dieses grausame Unterfangen zu unterbinden und möchte daher die Aufnahme des Verbots des Verzehrs von Hunde- und Katzenfleisch in nationales und internationales Recht erreichen. Erste Erfolge wurden in einigen Ländern schon erzielt, beispielsweise wurden 2017 in Taiwan oder 2020 in Shenzen/China Gesetze gegen den Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch erlassen.

Internationales Abkommen
Um den globalen Gesetzgebungsprozess zu beschleunigen, schlug der WDA-Gründer Genlin, ein erfolgreicher Kaufmann, das Internationale Abkommen zum Verbot des Verzehrs von Hunden und Katzen im Jahr 2019 vor. Über 200 Abgeordnete in den USA, Japan, dem Vereinigten Königreich, Norwegen und Schweden haben gemeinsame Schreiben an ihre Regierungschefs unterzeichnet, um dieses Anliegen zu unterstützen.

Um auf der ganzen Welt erfolgreich gegen diese Tierquälerei und grausame Tötung anzugehen, bedarf es aber weiterer Unterstützung. Die World Dog Alliance möchte weitere demokratische Regierungen als Unterstützer dieses Abkommens gewinnen, um den Druck auf Länder zu verstärken, die diesen Verzehr immer noch autorisieren, mit dem Ziel, den Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch global zu unterbinden. Deshalb möchte die WDA u.a. auch in Deutschland viele Unterstützer gewinnen und die Politik dazu bewegen auch diesem internationalen Abkommen beizutreten.

Genlin, Gründer der WDA, ist überzeugt, dass Deutschland eine Vorreiterrolle beim Tierschutz einnehmen kann. Es ist ein internationaler Standard, dass Hunde und Katzen keine Lebensmittel sind und dem Tierschutz unterliegen. Laut Recherchen der WDA steht der Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch im Zusammenhang mit anderen kriminellen Aktivitäten (Dokumentationsfilm der WDA aus dem Jahre 2014). Ein internationales Abkommen würde ein bedeutender Schritt auf dem Weg zur friedliche Koexistenz von Mensch und Tier sein, was ein besonderes Anliegen und gleichzeitig auch die Motivation von Genlin bei der Gründung der World Dog Alliance war.

Weitere Informationen über die World Dog Alliance und deren bisherige Aktionen und Aktivitäten finden Sie unter www.worlddogalliance.org.

Text: www.worlddogalliance.org

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