Kreativ Longieren und LineDance mit Hund

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2013

Ja, zugegeben, wir sind damals ziemlich schnell auf den »Longier-Zug« aufgesprungen. Für Hütehunde schien dies eine rassegerechte Auslastung zu sein, da ihnen das Umkreisen einer Herde ja sozusagen in die Wiege gelegt wurde. Also passt das doch wunderbar, um die Bedürfnisse eines Hütehundes zu erfüllen. Sehr schnell fehlte uns beim recht spannungsarmen im Kreis laufen etwas. Durch das um die Stangen gespannte Band wurden die Hunde ziemlich eingeschränkt, die Mitte des Kreises als »No-go-Area« etabliert und die harten Stopps aus dem Lauf heraus, die engen Richtungswechsel außen am Kreis erschienen uns nicht sehr gelenkschonend.

Außerhalb des Kreises arbeitet der Hund die Grundkommandos, Steh, Sitz und Platz, ab. Sehr viel origineller konnte die Arbeit am Kreis durch die Einschränkung des Bandes jedoch nur schwer gestaltet werden. Gut, man kann Hürden, Tunnel und Tische einbauen, aber auch das wird mit der Zeit Routine und scheidet für Hunde mit z.B. Gelenkproblemen aus.Sehr triebige und von Natur aus schnelle Hunde neigten an den großen Kreisen (in der Regel 8-10 m Durchmesser) dazu, lediglich aufgestauten Bewegungsdrang auszuleben, waren nicht mehr ansprechbar und rannten nur noch ferngesteuert Runde um Runde.

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