Leinenaggression: Wie geht man richtig damit um?

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Egal wie lieb der Hund ist, egal wie viele Hunde Sie schon gehabt haben, dennoch passiert es entweder hin und wieder oder aber auch regelmäßig, dass der Hund Aggressionen an der Leine zeigt. Mal weniger stark ausgeprägt, mal sehr heftig. Es gibt Hundehalter, die ihre Hunde nachts um 3 Gassi führen, weil sie Sorge haben, auf andere Hunde oder Menschen zu treffen, da diese Reize für den Hund ausreichen, um an der Leine Rabbatz zu machen und das in so einem starken Ausmaß, dass sich die Hundehalter hilflos fühlen und Furcht vor dem Spaziergang selbst bekommen. Wir geben Hilfestellungen, so dass es schnell wieder zu einem harmonischen Spaziergang kommt.

Vielleicht kennen Sie Szenen wie diese: »Wir gingen unsere Runde um den See, da kam dann dieser andere Hund an. Balu, mein zweijähriger Spitz-Schäferhund-Mischling, hat auch sofort auf ihn reagiert und wurde aggressiv. Ich konnte ihn kaum noch halten und sein Geknurre und auch heftiges Bellen waren mir sehr unangenehm.«

Hundehalter wünschen sich nun, dass Hundetrainer sie dabei unterstützen, die Aggressionen an der Leine wieder zum Erlöschen zu bringen, aber dazu muss ein Trainer viele Fragen stellen und die Ursache verstehen, warum der Hund an der Leine überhaupt pöbelt, denn dafür kann es mehrere Gründe geben und danach richten sich die Therapieansätze. Eine Leinenaggression heißt erst einmal nur, dass der Hund Aggressionen an der Leine zeigt. Er bellt oder knurrt vielleicht, dabei kann er zu dem »Gegner« hinziehen und Drohgebärden zeigen, die offensiv sind. Das erkennen Sie daran, dass Ihr Hund seine gesamte Körpersprache nach vorne richtet, auf den Gegner zu. Beim defensiven Verhalten ist die Körpersprache nach hinten gerichtet. Ein Rückzug wäre gut möglich, er provoziert nicht durch Stärke. Der Hund zeigt sich verteidigungsbereit, wenn er müsste, alternativ aber auch fluchtbereit.

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Kristina Ziemer-Falke
Kristina Ziemer-Falke und Jörg Ziemer teilen ihre größte Leidenschaft: Hunde. Die Liebe zu den Tieren führte die beiden zertifizierten Hundetrainer beruflich wie privat zusammen und sie erfüllten sich ihren Traum: Menschen für Hunde begeistern, Verständnis wecken und vor allem gute Hundetrainer ausbilden! Gemeinsam gründeten sie das Schulungszentrum Ziemer & Falke, das inzwischen eine der führenden Ausbildungsstätten für Hundetrainer ist. Ihre Philosophie: Artgerechtes Hundetraining, Professionalität und Menschlichkeit.Neben der fundierten kynologischen Ausbildung und Vorbereitung auf die Zertifizierung vor den Veterinärämtern und Tierärztekammern in Deutschland sowie der Koordinierungsstelle Tierschutzqualifizierte/r Hundetrainer/in des Messerli Forschungsinstituts an der Veterinärmedizinischen Universität Wien widmen sie sich der Ausbildung weiterer Spezialisierungen rund um den Hund und bieten neuartige Online-Ausbildungskonzepte an.Ziemer & Falke Schulungszentrum für Hundetrainer GmbH & Co. KG Blanker Schlatt 15 D 26197 Großenkneten Tel.: +49 4435 9705990 E-Mail: [email protected] Web: www.ziemer-falke.de

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