Leinenaggression: Wie geht man richtig damit um?

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Ein gesittetes Benehmen an der Leine ist ein Grundpfeiler im Zusammenleben – mit anderen Hunden, aber auch mit Menschen.
Fakten kompakt
• Wichtig zu wissen, ob der Hund dem Gegenüber defensiv oder offensiv begegnet.
• Kennen Sie die wichtigsten Schritte zum Erfolg für einen stressfreien Spaziergang?
• Glauben Sie an sich selbst, sonst tut es Ihr Hund auch nicht …!

Egal wie lieb der Hund ist, egal wie viele Hunde Sie schon gehabt haben, dennoch passiert es entweder hin und wieder oder aber auch regelmäßig, dass der Hund Aggressionen an der Leine zeigt. Mal weniger stark ausgeprägt, mal sehr heftig. Es gibt Hundehalter, die ihre Hunde nachts um 3 Gassi führen, weil sie Sorge haben, auf andere Hunde oder Menschen zu treffen, da diese Reize für den Hund ausreichen, um an der Leine Rabbatz zu machen und das in so einem starken Ausmaß, dass sich die Hundehalter hilflos fühlen und Furcht vor dem Spaziergang selbst bekommen. Wir geben Hilfestellungen, so dass es schnell wieder zu einem harmonischen Spaziergang kommt.

Vielleicht kennen Sie Szenen wie diese: „Wir gingen unsere Runde um den See, da kam dann dieser andere Hund an. Balu, mein zweijähriger Spitz-Schäferhund-Mischling, hat auch sofort auf ihn reagiert und wurde aggressiv. Ich konnte ihn kaum noch halten und sein Geknurre und auch heftiges Bellen waren mir sehr unangenehm.

Hundehalter wünschen sich nun, dass Hundetrainer sie dabei unterstützen, die Aggressionen an der Leine wieder zum Erlöschen zu bringen, aber dazu muss ein Trainer viele Fragen stellen und die Ursache verstehen, warum der Hund an der Leine überhaupt pöbelt, denn dafür kann es mehrere Gründe geben und danach richten sich die Therapieansätze. Eine Leinenaggression heißt erst einmal nur, dass der Hund Aggressionen an der Leine zeigt. Er bellt oder knurrt vielleicht, dabei kann er zu dem „Gegner“ hinziehen und Drohgebärden zeigen, die offensiv sind. Das erkennen Sie daran, dass Ihr Hund seine gesamte Körpersprache nach vorne richtet, auf den Gegner zu. Beim defensiven Verhalten ist die Körpersprache nach hinten gerichtet. Ein Rückzug wäre gut möglich, er provoziert nicht durch Stärke. Der Hund zeigt sich verteidigungsbereit, wenn er müsste, alternativ aber auch fluchtbereit.

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Kristina Ziemer-Falke
Information über Ziemer & Falke Jörg Ziemer und Kristina Ziemer-Falke teilen ihre größte Leidenschaft: Hunde. Die Liebe zu den Tieren führte die beiden behördlich zertifizierten Hundetrainer beruflich wie privat zusammen und sie erfüllten sich einen Traum: Menschen für Hunde begeistern, Verständnis wecken und vor allem gute Hundetrainer ausbilden! Gemeinsam gründeten sie das Schulungszentrum Ziemer & Falke. Ihre Philosophie: Artgerechtes Hundetraining, Professio­nalität und Menschlichkeit. Inzwischen ist das Schulungszentrum eine der führenden Ausbildungsstätten für Hundetrainer mit Standorten in ganz Deutschland und Österreich. Neben der fundierten kynologischen Ausbildung und Vorbereitung auf die Zertifizierung vor den Tierärztekammern in Deutschland sowie der Veterinärmedizinischen Universität Wien widmen sie sich der Ausbildung von Verhaltensberatern für Hunde, bieten neuartige Online-Aus­bildungskonzepte an, die sich aufgrund einer flexiblen Zeiteinteilung immer größerer Beliebtheit erfreuen. Ziemer & Falke ist nicht nur Schulungs­zentrum für Trainer, sondern steht ­allen Hunde­haltern offen: ­Angeschlossen sind ­mehrere Hundeschulen mit einem umfangreichen Kurs- und Seminarangebot.Schulungszentrum für Hundetrainer und Hundeschule Blanker Schlatt 15 D 26197 Großenkneten Tel.: +49 4435 9705988 Web: www.ziemer-falke.de

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