London: Hund tötete Reh – Geldstrafe für Hundebesitzer

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Weil sein Setter ein Reh getötet hat, erhielt der Halter eine saftige Geldstrafe. (Foto © AdobStock)

Das Gassi-Gehen mit seinem Red Setter ist einem Hundebesitzer (44) aus London teuer zu stehen gekommen. Weil Alfie in einem Park ein Reh angefallen hat, muss der Mann 602 Pfund (675,90 Euro) zahlen, wie ein Gericht am Montag (18. Januar 2021) entschied. Der Hund war gefilmt worden, wie er dem Reh am 1. Oktober 2020 im Richmond Park im Südwesten der britischen Hauptstadt nachsetzte, es ansprang und packte. Auf der Flucht vor Alfie wurde das Tier noch von einem Auto angefahren.

Seit Beginn der Pandemie hat die Zahl der Hundeangriffe auf Rehe in Londoner Parks deutlich zugenommen. 58 Mal hätten Hunde eine Herde gehetzt, vier Rehe seien getötet worden, sagte Parkchef Simon Richards. Bereits am 30. Dezember war ein anderer Mann zu einer Geldstrafe in gleicher Höhe verurteilt worden, nachdem sein Hund ebenfalls im Richmond Park ein Reh angegriffen und getötet hatte. Eigentlich müssen Hunde in den beiden größten königlichen Parks, dem Richmond und dem Bushy Park, an der Leine geführt werden. Dort laufen Rehe bereits seit 1529 frei herum, als die Royals die Gebiete für die Jagd nutzten. (Quelle: APA)

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Martina Bartl
Martina Bartl ist erfahrene Hunde- und Pferdehalterin und seit rund 15 Jahren Journalistin. Sie hat sich auf die Fachgebiete Pferde & Reiten und auf Hunde spezialisiert.

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