Mantrailing – Ein Paradigmenwechsel in der Ausbildung?

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Mantrailing bietet im privaten Bereich eine artgerechte und spannende Auslastung unserer Hunde, verbessert die Bindung zwischen Mensch und Tier und kann sehr effektiv im Rettungshundewesen eingesetzt werden. Schade nur, dass wir Menschen unbewusst Fähigkeiten unserer Vierbeiner blockieren und damit die Erfolgsquote verschlechtern. Martina Stricker fordert einen Paradigmenwechsel in der Maintrailing-Ausbildung.

Mantrailing ist die Suche nach einem bestimmten Menschen mit Hilfe eines Hundes. Ein der gesuchten Person eindeutig zuzuordnender Gegenstand wie getragene Kleidung oder die Zahnbürste, dient als Geruchsmuster und wird dem Hund am letzten bekannten Aufenthaltsort der Person präsentiert. Von hier aus verfolgt der Hund diese spezielle Geruchsspur, filtert sie unter allen anderen Gerüchen permanent heraus, bis er zur Person selbst gelangt.

Ein gut trainierter Mantrailer arbeitet im ruhigen Wald wie im Stadtgebiet, durch schmale Gassen wie über stark befahrene Straßen, in offenem Gelände wie zwischen dichtem Markttreiben, bei Wind und Wetter, bei Tag und Nacht. Die Ausbildung eines Mantrailers für den Einsatz im Rettungsdienst ist sehr umfangreich und zeitintensiv. Typische Einsätze sind beispielsweise die Suche nach verschwundenen Demenzkranken oder Kindern.

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Martina Stricker ist seit 2000 selbst aktiv und seit 2007 auch als Ausbilderin im Rettungshundewesen tätig. Sie hat sowohl für das Mantrailing als auch für die Flächensuche neue, zielorientierte Ausbildungskonzepte entwickelt, die für die echte Vermisstensuche in unserem zunehmend stark frequentierten Umfeld fit machen.

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