Molosser – Couchpotatoes oder doch richtige Hunde?

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Mythen in der Hundewelt

Aristoteles schrieb in seiner „Historia Animalium“ im 4. Jahrhundert v. Christus: „In Molottien zeichnet sich die Hunderasse, die als Begleitung der Herden dient, durch die Größe und den Mut gegen die wilden Tiere … aus“. Molossoide Hunde dürften somit zu den ältesten Rassen der Welt gehören. Doch nur weil sie „alt“ sind, gehören sie noch lange nicht nur aufs Sofa.

Im Rahmen der Hundeschule bieten wir auch Rassenberatung vor der Anschaffung eines Hundes an. Im Zuge dieser Beratung muss ich immer wieder Gespräche mit Hundeinteressenten führen, die dem Mythos des „faulen Molossers“ aufsitzen. Aussagen wie „Wir haben uns für einen Bulldog entschieden, weil der meistens faul auf der Couch liegt“ oder „So ein Bullmastiff macht schon was her und braucht nicht viel Bewegung“ bekomme ich immer wieder zu hören. Sehr überrascht sind diese Leute dann, wenn Bulli-Baby keineswegs faul auf der Couch liegt, sondern wie ein auffrisierter Traktor durch die Wohnung randaliert, weil ihm langweilig ist. Oder wenn es dem Molosser nicht reicht, 5 Minuten um den Block geführt zu werden und sonst als Prestigeobjekt im Cabrio mitzufahren. Da hat das Cabrio in kürzester Zeit nicht nur kein Dach, sondern auch keine Sitze mehr.

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