Nach Wolfsrissen: Land Tirol fördert Herdenschutz

0
226
Das Land Tirol wird auch Herdenschutzhunde fördern. (Foto © AdobeStock)

Nachdem Tirol im heurigen Jahr bereits 28 Schafsrisse in Zusammenhang mit einem Wolf verzeichnet hatte, investiert das Land nun in den Herdenschutz. Heuer und im kommenden Jahr werden jeweils 500.000 Euro für Fachberatungen und Schutzmaßnahmen wie Elektrozäune, Hirten oder Hunde zur Verfügung gestellt. Dies teilte das Land am Donnerstag (18. Juni) in einer Aussendung mit.

Der Landtag muss den Investitionen noch zustimmen. Die entsprechenden Richtlinien seien in Ausarbeitung. Unterstützt werden können sowohl direkt betroffene Regionen wie auch Pilotregionen „ohne unmittelbaren Beutegreiferdruck“, hieß es. „Wir müssen alles daransetzen, die Bewirtschaftung der Almen und die Beweidung der Hochalmen auch durch Schafe und Ziegen aufrechtzuerhalten“, betonte der zuständige LHStv. Josef Geisler (ÖVP). Bisher habe es Tirol nicht mit einer dauernden Wolfspräsenz, sondern mit durchziehenden Wölfen zu tun. Doch rund um das Bundesland hätten sich bereits Rudel gebildet. (Quelle: APA)

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT