Nachrichten aus aller Welt WUFF 6/2016

0
1149

Weltverband der Hundejournalisten: Österreicher wieder zum Präsidenten gewählt
Der Österreicher Paul Cech wurde im März in ­Birmingham/England wieder zum Präsidenten des Weltverbandes der Hundejournalisten, der „World Dog Press ­Association (WDPA)“ gewählt. Paul Cech, früher Redakteur beim „Kurier“, nun freier Hundejournalist und PR-Berater für Hunde­themen, tritt somit seine dritte Amtsperiode seit 2008 an. Die WDPA wurde 2001 gegründet, hat ca. 500 Mitglieder in 50 Ländern der Welt (u.a. China, Russland, etc.) und ist in allen 5 Kontinenten vertreten. Im Rahmen der Wahl bei der größten Hundeausstellung der Welt, der CRUFTS, gab es auch Veränderungen im Vorstand. Im Team sind neue und jüngere „Dog-Reporter“.

Cech: „Natürlich freut es mich, dass mir nun bereits zum dritten Mal das Vertrauen ausgesprochen wurde. Aber mit dem neuen Vorstand werden wir noch dynamischer – besonders im Bereich Social Media – die Zukunft in Angriff nehmen.“

Straßenraub in Wien Innere Stadt – Raubopfer nach Hundebiss verletzt
Wien (LPD Wien) – Am 26.3.2016 gegen 13.20 Uhr spazierte eine 22-jährige Frau mit einem Staffordshire ­Mischlingshund ohne Leine und Beißkorb in der Wiener Innenstadt. Plötzlich versuchte sie, einer 62-jährigen Frau die Handtasche zu entreißen. Der Hund der Beschuldigten setzte ebenso zur Tat an, sprang der älteren Dame mehrmals gegen den Körper und schnappte nach ihr. Trotz der Attacken konnte das Opfer mitsamt der Handtasche unverletzt fliehen. Kurz darauf nahm die Tatverdächtige ein weiteres Opfer ins Visier. Sie zerrte an der Handtasche einer 32-jährigen Frau. Diese versuchte sich dagegen zu wehren. Doch als sie vom Hund der Beschuldigten in den Bauch gebissen wurde, ließ sie los. Die mutmaß­liche Täterin und ihr Hund flüchteten mit der Beute. Wenig später trafen die Einsatzkräfte ein und konnten die Flüchtende einholen. Sie wurde festgenommen.

Feuerwehr rettet Hund aus brennendem Haus
Queidersbach (Kreis Kaiserslautern) (WUFF/POL-PPWP) – Aus einem brennenden Wohnhaus in Queidersbach konnte die Feuerwehr gerade noch rechtzeitig einen Hund retten. Die Hausinhaber hatten das Haus verlassen und ihren Hund zurückgelassen. Nachbarn bemerkten Feuer und verständigten daraufhin Feuerwehr und Polizei. Die Feuerwehrkräfte konnten gerade noch rechtzeitig einen Hund aus dem Haus retten, ein Hase kam allerdings ums Leben. Die Löscharbeiten dauerten rund zwei Stunden, wobei die Hauptstraße teilweise gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden musste. Ersten Ermittlungen zufolge dürfte der Brand durch unsachgemäßen Umgang mit offenem Feuer entstanden sein. Demnach hatte der Bewohner am Morgen auf dem Balkon in einem Brennkorb Pappe verbrannt. In dem Glauben, das Feuer gelöscht zu haben, verließ der Mann später das Haus. Vermutlich wurden dann aber in der Folge durch Glut und Ascheflug Gegenstände in der Nähe in Brand gesetzt; dann breitete sich das Feuer schließlich auf das Gebälk und den Dachstuhl aus. Das Gebäude wurde erheblich beschädigt und ist unbewohnbar. Der Schaden dürfte im sechsstelligen Bereich liegen.

Alkoholisierter Hundehalter beschimpft Polizeibeamte
Magdeburg (WUFF/ots) – Eine Streife der Bundespolizei sprach kürzlich einen 34-jährigen Mann – der seinen Hund in der Halle des Hauptbahnhofes Magdeburg frei laufen ließ – an, er möge seinen Hund anleinen. Daraufhin begann der Hundehalter die Bundespolizisten zu beschimpfen, sodass ihn die Beamten zur Dienststelle am Bahnhof brachten. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,3 Promille. Den Hundehalter erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung.

Junger Hund im Streit erschlagen
Braunschweig (WUFF/POL-BS) – Bei einem Streit zwischen zwei Männern in der Wohnung eines Hauses in Braunschweig wurde ein etwa sechs Monate alter Hund mit einer Gehhilfe erschlagen. Wie der Wohnungsinhaber (37) angab, habe man den ganzen Nachmittag über in seiner Wohnung Alkohol getrunken. Als sein Besucher (38) am Abend nicht gehen wollte, sei es zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen. In deren Verlauf habe der Wohnungsinhaber mit seiner Gehhilfe auf den Kontrahenten eingeschlagen, da er glaubte, von diesem angegriffen zu werden. Dabei habe er wohl den Hund getroffen, den der Gast auf dem Arm hatte. Dieser sei dann verstorben. Die Feuerwehr übernahm das tote Tier. Die Polizei fertigte eine Strafanzeige.

Hunderauferei: Beide Halter gebissen
Ulm (WUFF/POL-UL) – Aufgrund einer Rauferei zwischen mehreren Hunden wurden beim Versuch der Trennung der Tiere beide Hundehalterinnen gebissen. Eine 33-jährige Frau war mit ihren zwei Hunden unterwegs, als plötzlich ein fremder Hund freudig auf die zwei angeleinten Vierbeiner zulief. Die Hunde verbissen sich ineinander. Mit der hinzugekommenen Halterin des freilaufenden Hundes trennten die beiden Frauen ihre Hunde, wobei die Tiere die jeweils andere Hundehalterin bissen. Von Passanten hinzugerufene Rettungskräfte brachten beide in ein Krankenhaus. Der Hund der 55-Jährigen trug ebenfalls Verletzungen davon. Ein Tierarzt behandelte ihn in einer Klinik.

Hund findet beim Gassigehen Granate
Düsseldorf (WUFF/FWD) – Kürzlich wurde die Feuerwehr Düsseldorf zu einem Kampfmittelfund in Rath gerufen. Hier hatte der Hund eines Spaziergängers im Wald einen metallischen Gegenstand aufgespürt, welcher im Bodenbereich aus einem Baum herausragte. Der Spaziergänger vermutete hierbei eine Brandgranate aus dem 2. Weltkrieg und alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr sowie die Polizei. Der Bereich wurde daraufhin weiträumig abgesperrt und der Kampfmittelräumdienst hinzugezogen, der den Verdacht bestätigte: Der Hund hatte eine britische Stabbrandgranate aus dem 2. Weltkrieg aufgespürt. Offenbar war im Lauf der letzten 70 Jahre ein Baum um diese herumgewachsen und hatte die Granate so fest eingeschlossen, dass Mitarbeiter des angeforderten Forstamtes den Baum letztlich fällen und die Granate mit einer Kettensäge freischneiden mussten. Der Kampfmittelräumdienst konnte schließlich den frei geschnittenen Holzklotz samt noch darin steckender Granate zur fachgerechten Entsorgung übernehmen.

Rettungsboot rettet Hund aus Nordsee vor Ertrinken
Nordeich, Ostfriesland (WUFF/Thomas Weege/FW Norden) – Die Besatzung des Seenotrettungsbootes Cassen Knigge der Dt. Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat kürzlich einen Hund vor dem sicheren Tod auf See bewahrt. Der Berner Sennenhund war beim Schwimmen vor dem Hundestrand westlich des Norddeicher Fährhafens mehr als 500 Meter weit auf die Nordsee hinausgeschwommen. Offenbar hatte er versucht, einer Möwe hinterherzuschwimmen. Dabei kam der Hund plötzlich in eine starke Strömung, die ihn immer weiter auf See hinauszog. Der Hundehalter musste die Situation verzweifelt mitansehen. Da er kein Handy mithatte, konnte er auch keine Hilfe rufen. Erst ein anderer Badegast half mit seinem Mobiltelefon aus und wählte den Notruf. Über die Seenotleitung Bremen der DGzRS kam schließlich Hilfe. Innerhalb weniger Minuten besetzten die freiwilligen Seenotretter Dieter Baar, Ulf Nannen und Alexander Klingenborg das Seenotrettungsboot im Hafen von Norddeich, konnten den Hund lokalisieren, ihn schließlich mit einem Bootshaken am Halsband fassen und ihn zu sich heranziehen. Durch die Bergungspforte nahmen sie den rund 50 Kilogramm schweren Hund an Bord. „Wir sind gerade noch rechtzeitig eingetroffen. Der Hund war bereits sehr erschöpft“, berichtet Seenotretter Ulf Nannen. Die DGzRS-Crew brachte das Tier wohlbehalten nach Norddeich. Dort war die Wiedersehensfreude bei Rocky und seinem Herrchen gleichermaßen groß.

Pdf zu diesem Artikel: giblaut_deutschland, nachrichten_oesterreich

 

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT