Nachrichten aus der Hundewelt, WUFF 2/2021

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Hund und Katze unter einem Dach
Ist es in der Realität so, wie im Sprichwort »Wie Hund und Katze«? Kann sein, muss aber nicht. Wer aufs Temperament beider Tierarten achtet, wird im besten Fall mit einem harmonischen Duo belohnt.

Hund oder Katze? Wer ein paar Dinge beherzigt, muss sich nicht zwischen beiden Tierarten entscheiden. Ein harmonisches Zusammenleben ist möglich, sagt die Tierärztin Hildegard Jung. Ein wesentlicher Punkt fürs Gelingen: Beide Tiere müssen vom Temperament her zusammenpassen. Ein lebhafter Hund, der durch die Gegend jagt und viel bellt, wird eine schüchterne Katze eher verängstigen. Genauso wird eine angriffslustige Katze einen Hund unter Stress setzen. Bessere Chancen haben dagegen ein ruhiger Hund mit guter Impulskontrolle und eine ruhige, ausgeglichene Katze.

Schrittweises Zusammenführen: Um Hund und Katze stressfrei aneinander zu gewöhnen, sollten sie sich langsam kennenlernen dürfen. Das kann ein paar Wochen oder auch Monate dauern. Jung empfiehlt, dass sich Hund und Katze zunächst zwar unter einem Dach aufhalten können – aber anfangs ohne direkten Kontakt. Sowohl Hund als auch Katze sollten einen eigenen Raum haben. Beide sollten an ihrem Rückzugsort alles Nötige vorfinden wie Futter, Wasser, ein Körbchen und Spielzeug. Halter können die beiden dann über den Geruch einander bekannt machen – beispielsweise indem sie die Decke des Hundekorbs in das Katzenzimmer bringen und ein Tuch, mit dem man die Katze abgerieben hat, zum Hund. In den ersten Wochen sollten Halter Begegnungen zwischen Hund und Katze immer beaufsichtigen und begleiten. Erst wenn die Fronten zwischen Hund und Katze geklärt sind, können beide Tierarten problemlos unter einem Dach wohnen. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte aber sicherstellen, dass jeder sich in sein eigenes Refugium zurückziehen kann.

Hundeschmuggel aus der Türkei
Am Flughafen Köln/Bonn fanden Zöllner bei einer Reisenden zwei Zwergspitze versteckt in einer Sporttasche. Die 24-jährige Niederländerin wurde nach ihrer Rückkehr aus der Türkei kontrolliert. Die Frau passierte den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren und wurde durch die Beamten angehalten um ihr Gepäck zu überprüfen. »Nachdem die Reisende ihre Gepäckstücke bereits auf das Transportband unserer Röntgenanlage gelegt hatte, fiel einer Kollegin auf, dass sich in einer Sporttasche etwas bewegte. Beim Öffnen des Verstecks kamen zwei Zwergspitze zum Vorschein«, so Jens Ahland, Pressesprecher des Hauptzollamts Köln. Für 3.300 Euro hatte die Niederländerin laut eigenen Angaben die Hunde in der Türkei gekauft. Bei der veterinärrechtlichen Prüfung der Tiere und den notwendigen Dokumenten gab es keine Beanstandungen.»Da sie versucht hat, die Hunde am Zoll vorbei zu schmuggeln, wurde gegen die Frau vor Ort ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Neben den Einfuhrabgaben für die Tiere von knapp 630 Euro, musste die Niederländerin noch 700 Euro Sicherheitsleistung für das anstehende Strafverfahren zahlen«, so Ahland weiter. Die beiden Hunde konnte die junge Frau nach der knapp zweistündigen Kontrolle mit nach Hause nehmen.

Illegaler Welpenverkauf
In Flensburg wurden kürzlich aus einem polnischen Fahrzeug heraus Welpen verkauft. Als von Passanten informierte Polizeibeamte vor Ort ankamen, hatte gerade ein Paar aus Dänemark einen Welpen ins eigene Auto verbracht. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs stellten die Beamten in dem Opel Zafira, bei dem die Rückbank ausgebaut war, mehrere extrem verschmutzte Boxen fest, in denen sich acht junge Hunde und eine Katze befanden. Die Tiere wurden beschlagnahmt, so auch der bereits ins dänische Fahrzeug verbrachte Welpe. Die Tiere wurden Mitarbeitern des Tierheims Flensburg übergeben.

 

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