Nachrichten aus der Hundewelt, WUFF 4/2019

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Als „WUFF-Team“ beim Ironman

Was haben ein Architekt, ein Tierarzt und der Herausgeber von WUFF gemeinsam? Nun, alle drei haben dieses Jahr beim Internationalen Wettbewerb »Ironman 70.3« in St. Pölten für ihre Hunde und WUFF teilgenommen. Dieser Ironman-Wettbewerb setzt sich zusammen aus 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen, was einem Halbmarathon entspricht. Rechnet man die Streckenlänge aller drei Einzelbewerbe – allerdings in Meilen! – zusammen, ergibt das 70.3 Meilen. Deshalb der Name Ironman 70.3, der in vielen Ländern weltweit abgehalten wird.

Das WUFF-Team
Der Architekt Dipl.-Ing. Martin Bernegger war der Schwimmer des WUFF-Teams und äußerst rasant im See unterwegs. Nach einer Zeit von nur 32:26 Minuten für 1,9 Kilometer Schwimmen übergab der Topathlet den Team-Chip an den Tierarzt Dr. Franz Wessely, der nun bei Temperaturen um 30 Grad eine Radstrecke von 90 km vor sich hatte. Der Veterinär – und Redaktionshund Paulis Tierarzt – kämpfte sich gegen die Hitze und die teils starken Steigungen nach soliden 3:26 Stunden ins Ziel, wo schon WUFF-Herausgeber Dr. Hans Mosser auf die Übergabe des Chips wartete. Mittlerweile fast Mittag und bei über 30 Grad lief der Läufer des WUFF-Teams seinen Halbmarathon in einer passablen Zeit von 1:54 Stunden. Das Ziel des WUFF-Teams, eine Gesamtzeit aller drei von unter 6 Stunden wurde mit 6 Stunden und 57 Sekunden zwar ganz knapp verfehlt, also wirklich knapp, ein großer und sportlicher Spaß war es aber allemal. Als »WUFF-Team« haben Bernegger, Wessely und Mosser in der Team-Gesamtwertung des Ironmans den 24. Platz von 32 Teams erreicht.

Mann transportierte Hunde auf offener Ladefläche
Offenhausen (Oberösterreich) – Den Lenker eines Pick-ups, der zwei Hunde auf offener Ladefläche transportierte, hat eine Streife der Autobahnpolizeiinspektion Wels auf der A8 bei Offenhausen (Bezirk Wels-Land) aufgehalten. Die beiden Vierbeiner waren lediglich mit einem Seil an einem Gitter angebunden. Bei der Kontrolle zeigte sich der 39-jährige Hundehalter aus Grieskirchen uneinsichtig. Es handle sich um »Arbeitstiere«, die viel Frischluft benötigen würden und derartige Transporte gewöhnt seien, erklärte er den Beamten. Die Gefahr einer Notbremsung oder eines abrupten Lenkmanövers, wodurch die Hunde von der Ladefläche fallen könnten, sah er nicht. Der Mann wurde wegen mangelnder Ladungssicherung und nach dem Tierschutzgesetz angezeigt.

Drohung mit Messer nach Streit um nicht angeleinten Hund
Pforzheim – Ein Streit um einen nicht angeleinten Hund führte am 3. August auf dem Pfälzerplatz dazu, dass ein Mann mit einem Messer bedroht wurde. Als der 53 Jahre alte Geschädigte bei einem Spaziergang mit seinem Hund gegen 13 Uhr am Pfälzerplatz einen anderen Hundebesitzer auf dessen nicht angeleinten Hund aufmerksam machte, mischte sich ein bis dahin unbeteiligter Dritter in das Gespräch ein und zog in der Folge ein Messer. Damit gestikulierte er auch mit Stichbewegungen, wodurch der 53-Jährige aber nicht verletzt wurde. Als dieser dabei stehende Zeugen bat, die Polizei zu verständigen, entfernte sich der Tatverdächtige in Richtung Bahnhof. Eine Polizeistreife konnte den Täter nicht mehr feststellen, sie sicherte jedoch in einem Gebüsch ein vom Täter weggeworfenes Tütchen mit einer geringen Menge Betäubungsmittel. Der Täter wurde auf 30 bis 40 Jahre geschätzt. Er soll ein leicht asiatisches Gesicht und grau melierte Haare gehabt haben. Bekleidet war er mit einer langen Jeans in verwaschenem Blau. Außerdem trug er ein T-Shirt, darüber ein offenes Hemd und eine Baseball-Mütze. Hinweise zum Tatverdächtigen nimmt das Polizeirevier Pforzheim-Nord unter der Telefonnummer 07231/186-3211 entgegen.

Ministerin Klöckner geht gegen Qualzucht von Hunden vor
Düsseldorf – Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) will Ausstellungen von Hunden untersagen, die Merkmale verbotener Qualzuchten aufweisen, wie sie etwa bei Mops und Bulldogge vorkommen. »Tierärzte berichten von vielen Tieren mit gesundheitlichen Problemen aufgrund von Qualzuchtmerkmalen. Das lässt darauf schließen, dass viele Züchter gegen das Verbot verstoßen«, sagte Klöckner der Düsseldorfer »Rheinischen Post«. Die Kontrolle solcher Gesetzesverstöße sei schwierig. Der Ministerin zufolge muss das zuständige Veterinäramt im Einzelfall feststellen, ob bei der Zucht zu erwarten war, dass Welpen Körperteile oder Organe fehlen oder sie kein gesundes Hundeleben zu erwarten hätten. »Wir werden deshalb die Ausstellung solcher Tiere verbieten und damit auch den Anreiz für solche Züchtungen nehmen. Es ist doch absurd, dass diese Tiere auch noch prämiert werden – obwohl ihre Zucht gesetzeswidrig ist«, sagte die CDU-Politikerin.

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