Nachrichten aus der Hundewelt, WUFF 5/2021

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A1 zwischen Stuhr und Brinkum: Hund von Autobahn gerettet
Ahlhorn/Niedersachsen (WUFF/POL-DEL) – Beamte der Autobahnpolizei Ahlhorn konnten kürzlich einen entlaufenen Hund von der Autobahn 1 zwischen dem Autobahndreieck Stuhr und der Anschlussstelle Brinkum retten. Der Verkehr wurde auf beiden Richtungsfahrbahnen verlangsamt, um Gefahren für Mensch und Tier zu minimieren. Dadurch sei es zu leichten Verkehrsbehinderungen gekommen, wie Pressesprecher Matthias Wittje von der Polizeiinspektion Delmenhorst in einer Presseaussendung mitteilte. Nach einer knappen Stunde konnte der Hund schließlich durch einen gemeinsamen Einsatz der Autobahnpolizisten, von Diensthundeführern der Polizeidirektion Oldenburg und von Mitarbeitern der Autobahnmeisterei Wildeshausen eingefangen werden. Die Rettung war schwierig, da der Hund auf der jeweils dreispurigen Autobahn immer wieder die Richtungsfahrbahn änderte. Schließlich konnte er wohlbehalten an seine Halter übergeben werden.

Hund und Rucksack eines Hamburger Touristen aus Zug gestohlen
Dorfgastein/Salzburg (WUFF/APA) – Einem Hamburger Touristen, der im Zug nach Kärnten unterwegs war, wurden sowohl der Rucksack als auch sein Hund gestohlen. Aufgeregt rief der 40-jährige Urlauber die Salzburger Polizei an und informierte sie, dass er in dem Moment, als der Zug aus dem Bahnhof Dorfgastein abgefahren sei, gesehen habe, wie ein Unbekannter mit seinem Rucksack und seinem Hund den Bahnsteig verließ. Sofort wurde die örtliche Polizeidienststelle darüber informiert, die nur kurz danach den Verdächtigen, einen 43-jährigen Mann aus Bremen, fünf Kilometer vom Bahnhof entfernt aufspürte. Der Mann, ebenfalls ein Tourist, gab an, er habe das Tier für herrenlos gehalten und deswegen mitgenommen. Er habe sich selbst darum kümmern wollen, den Besitzer ausfindig zu machen. Der Mann wurde jedenfalls angezeigt. Der Halter des Hundes reiste wieder zurück nach Dorfgastein, um überglücklich seinen Hund in Empfang zu nehmen. Auch sein entwendeter Rucksack konnte ihm von der Polizei übergeben werden.

Gassigehen nur mehr auf privatem Grund?
Iran: Teheran (WUFF/dpa/APA) – Wie schon vor zwei Jahren einmal kündigt die iranische Polizei wieder an, gegen das Gassigehen mit Hunden vorzugehen. »Wir haben diesbezüglich mehrere Beschwerden erhalten und werden daher auch dagegen vorgehen«, sagte ein Polizeisprecher laut Nachrichtenagentur Isna. Den Angaben nach sollen Hunde, insbesondere in Parks, immer wieder für Panik bei den Bürgern sorgen. Schon vor zwei Jahren wollte die Polizei ein solches Verbot einführen und auch gegen die Hundehalter konsequent vorgehen. Aber nicht nur scheiterte der Plan, sondern der Trend zum Haustier, insbesondere während der Corona-Pandemie, nahm erheblich zu. Außerdem gibt es im Iran kein eindeutiges Gesetz gegen Gassigehen. Weil vor allem der iranische Klerus das Halten von Haustieren nicht gutheißt, will man sie offensichtlich aus der Öffentlichkeit verbannen, wodurch Gassigehen nur mehr auf privatem Grund möglich wäre. Zudem gibt es auch immer noch viele Iraner, die extreme Angst vor Tieren haben – auch vor Katzen, aber vor allem vor Hunden. Gleichzeitig aber halten immer mehr junge Iraner Hunde als Heimtiere, was sich auch in einer Zunahme an Tierkliniken und Geschäften für Hundebedarf zeigt.

Tel Aviv: Polizei sammelt Hunde-DNA im Kampf gegen Hundekot
Tel Aviv/Israel (WUFF/dpa/APA) – Tel Aviv gehört weltweit zu den Städten mit den meisten Hunden im Vergleich zur Einwohnerzahl. Jeder elfte Einwohner ist Hundehalter. Diese müssen künftig laut einer neuen Verordnung DNA-Proben ihrer Vierbeiner abgeben, was bei der Anmeldung neuer Hunde oder der jährlichen Erneuerung des Hundeausweises geschehen soll. Die DNA-Proben sollen dann in einer städtischen Datenbank gespeichert werden, so eine Sprecherin der Stadtverwaltung. Organe der Stadt würden dann Proben von nicht weggeräumtem Hundekot sammeln und sie mit dem DNA-Speicher abgleichen. So könne der Halter des Hundes ermittelt werden, der dann sowohl eine Strafe zahlen als auch die Kosten der genetischen Probe tragen müsse.

Japan: Hunde-Urin liess eiserne Ampelstange korrodieren und umstürzen?
Suzuka/Japan (WUFF/APA/dpa) – Hunde-Urin soll in der japanischen Stadt Suzuka mutmaßlich eine Ampelstange zu Fall gebracht haben. Eine Untersuchung des an der Basis abgebrochenen und daher umgestürzten Eisenmastes habe eine 40 Mal höhere Menge an Hunde-Urin ergeben als bei anderen Masten, wie der japanische Fernsehsender NHK aus der Stadt Suzuka in der Präfektur Mie berichtete. Daher vermuten die Experten, dass der Mast durch den Urin der Hunde korrodiert war. Diese Annahme stützt sich auf die Tatsache, dass der Ampelmast an einem typischen Gassiweg liege, der stark von Hundehaltern frequentiert würde. Normalerweise habe ein Ampelmast eine Lebensdauer von rund 50 Jahren, dieser sei aber schon nach 23 Jahren umgefallen, hieß es. Verletzt wurde durch den Maststurz niemand.

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