Nachrichten WUFF 7-8/2016

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Kärnten, Friaul und Veneto kooperieren im Kampf gegen Tierhandel

Rom/Kärnten – Kärnten arbeitet mit den norditalienischen Regionen Friaul-­Julisch Venetien und Veneto im Kampf gegen den illegalen Handel mit Hundewelpen aus Osteuropa zusammen. Im Rahmen des von der Region Friaul ent­worfenen Projekts „Bio Crime-Bio Welfare“ sollen auch Seuchen bekämpft werden, die ungeimpfte Tiere aus Osteuropa verbrei­ten. „Wir wollen die Gesundheit der Tiere und des Menschen schützen und zugleich grenzüberschreitend einen regellosen Handel ­bekämpfen, unter dem legale Hundezüchter leiden“, berichteten die Veterinäre der Region Friaul. Krankheiten wie Tollwut oder Leptospirose, eine bakterielle Infektion, können zudem auch auf den Menschen übertragen werden – und im Fall von Tollwut sogar tödlich enden. Die Importe illegaler Welpen aus Osteuropa haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Rund 100.000 Tiere würden jedes Jahr aus osteuropäischen Ländern nach Westeuropa gebracht, berichtete die italienische Polizei. Der Zustand der oft ohne Tageslicht gezüchteten Hunde sei sehr schlecht. Viele seien krank und verhaltensgestört. Tierschützer appellieren an

Konsumenten, Welpen nur von seriösen Züchtern oder aus dem Tierheim zu beziehen. Hohe Kosten für den Käufer seien oft die Folge des Erwerbs von Welpen aus Osteuropa – da umfang­reiche Untersuchungen beim Tierarzt nötig seien. Zudem sei das Geschäft meist auch illegal. Denn würde gegen Tierschutzbestimmungen verstoßen, drohen Geldstrafen.

Jäger erlegt Reh und wird von Jagdhund ­angefallen

St. Andrä im Lavanttal (WUFF/ORF Kärnten) – Ein Jagdaufseher aus dem Bezirk Wolfsberg (Kärnten) ist vom Hund eines Jagdkameraden angefallen worden, nachdem er ein Reh erlegt hatte. Der Mann erlitt schwere Verletzungen. Der 55-Jährige hatte in einem Jagdrevier im Norden von St. Andrä von einem Hochsitz aus ein Reh geschossen. Als er sich dem Tier näherte, wurde er vom Jagdhund des Revierbesitzers, mit dem er schon des öfteren unterwegs gewesen war, angefallen und an beiden Beinen durch mehrere Bisse schwer verletzt. Per Handy konnte der Jäger die Rettung alarmieren. Noch im Revier wurde er vom Notarzt erstversorgt und anschließend von Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Fischering aus dem unwegsamen Gelände geborgen und danach in das Landeskrankenhaus Wolfsberg gebracht.

Hund im Burgenland durch Rasierklingenköder verletzt

Unterpullendorf (WUFF) – Im Burgenland hat sich kürzlich ein Hund Verletzungen zugezogen, nachdem er ein Stück Wurst aufgenommen hatte, das mit Teilen einer Rasierklinge präpariert war. Die Besitzerin war mit ihrem sechsjährigen Dalmatiner­mischling auf einem Feldweg in Unterpullendorf (Bezirk Oberpullendorf) unterwegs gewesen, als ihr Hund den Köder aufnahm, berichtete die Polizei gegenüber dem ORF Burgenland. Der Vierbeiner wurde in die Tier­klinik nach Wiener Neustadt gebracht.

Fahrer und Hund konnten sich aus brennendem Auto retten

Mülheim an der Ruhr (ots) – Aus einem brennenden Auto konnten sich kürzlich der Fahrer und sein Hund retten. Auf der A40 im Bereich Essen war es kurz vor der Ausfahrt Winkhausen zu einem Brand des mit Flüssiggas betriebenen Pick-Ups gekommen. Bei Eintreffen der Berufsfeuerwehr Mülheim an der Ruhr befand sich der Wagen bereits im Vollbrand auf dem rechten Fahrstreifen. Der Fahrer des PKWs und sein Hund konnten das Fahrzeug rechtzeitig verlassen und sich in Sicherheit bringen. Während der Lösch­arbeiten kam es zum Aufreißen des Flüssiggas­tankes des Fahrzeuges unter Bildung einer Stichflamme. Bei dem Brand wurden keine Personen ­verletzt, die A40 war in diesem Bereich rund eineinhalb Stunden gesperrt.

Gerangel unter Hunden: Mann ersticht Hund

Gelsenkirchen (WUFF/ POL-GE) – Ein bislang Unbekannter hat den Hund eines 58-jährigen Gelsenkircheners erstochen. Der Mann war mit seinem Hund in Begleitung eines anderen Hundebesitzers, den er ­allerdings nur flüchtig kannte, spazierengegangen. Als die Hunde der beiden ­Männer plötzlich anfingen sich zu rangeln und zu beißen, zog der Unbekannte ein Messer, stach unvermittelt mehrfach auf den Hund des 58-Jährigen ein. Anschließend flüchtete der Mann zu Fuß und ließ sich im weiteren Verlauf mit einem Pkw abholen. Die von dem Gelsenkirchener herbeigerufene Polizei nahm sofort die Ermittlungen auf. Der Hund verstarb noch am Ort der Attacke.

Freiheitsliebender Hund löst Polizeieinsatz aus

Rhein-Erft-Kreis (WUFF/POL-REK) – Aufgrund einer offenstehenden Hausstür im Nachbarhaus hatte ein Passant über den Notruf 110 die Polizei gerufen. Als die Beamten vor Ort eintrafen, war zwischenzeitlich eine Frau dazugekommen, die erzählte, dass sie schon mehrfach mitbekommen habe, dass der Familienhund selbst die Tür öffnet und auf die Straße läuft. Aufgrund fehlender Einbruchsspuren gingen die Beamten nicht von einem Verbrechen aus. Der vor dem Haus die Szene beobachtende Hund wurde daraufhin von den Beamten ins Haus geführt, die Tür zugezogen und verschlossen.

Engagierte Hundehalterin rettet 12 Entenküken

Bochum (WUFF/­POL-BO) – Kürzlich konnte eine engagierte Hunde­halterin zwölf Entenküken retten. Eine Enten-Mama hatte sich in den Nachmittagsstunden zusammen mit ihren zwölf Küken aufgemacht, um über die Herner Straße in Bochum zu watscheln. Leider überlebte die gefiederte Mama die ge­fährliche Straßenüberquerung in der Rush Hour nicht. Sie ­wurde von einem Auto erfasst und getötet. Ihre Küken liefen anschließend aufgeregt auf der Straße hin und her. Einer engagierten Passantin mit einem kleinen Hund gelang es, das Dutzend Entenküken geschlossen in einen Hauseingang zu führen. Hier warteten die verängstigten Küken bis zum Eintreffen der von der Hunde­halterin informierten Polizisten der Innenstadt-­Wache. Die beiden Ober­kommissare Nina ­Mirhen und Michael ­Schröder nahmen sich der ­Entenwaisen fürsorglich an. Zunächst setzten sie die kleinen Küken vorsichtig in ­einen ­Karton für den Transport zur Wache. Dort organisierten sie für die zwölf Entenbabys eine gute Unterkunft in einer Aufzuchtstation für Wildvögel. Die Polizei­beamten wünschen den zwölf Entengeschwistern, dass es ihnen dort gut geht, sie sicher aufwachsen können, um dann ihr Leben artgerecht in Freiheit zu genießen.

Trickdiebstahl „Hundefoto“: Hundehalter bestohlen

Kassel (WUFF/ POL-KS) – Zwei unbekannte junge Männer erbeuteten mit einem nicht alltäglichen Ablenkungstrick die Um­hängetasche eines 41-jährigen Hundehalters aus Kassel. Wie das Opfer später ­Polizisten mitteilte, fragten die beiden zwischen 18 und 25 Jahre alten Männer, ob sie ein Foto seines ­Hundes machen dürften. Dazu baten sie den Hundehalter, seinen Hund auf der Mauer neben der ­Documenta-Halle entlang laufen zu lassen. In Freude über das Interesse an seinem Hund ließ er ihn über die Mauer spazieren. Einer der Männer schoss Fotos, ­während der andere offenbar den abgelenkten Hunde­halter beklaute. Als die beiden Männer sich be­dankend entfernt hatten, stellte der 41-Jährige das Fehlen seiner zwischenzeitlich abgelegten Tasche fest. Mit der ­Tasche fehlen dem Opfer nun seine Haustürschlüssel, eine Hundeleine und weiteres Hunde-Zubehör. Vermutlich hatten sich die Unbekannten eine größere Beute erhofft.

Gefährliche Hundeköder

Baden-Baden (WUFF/ POL-OG) – Eine Spaziergängerin brachte kürzlich zwei Hundeköder in das Polizeirevier Baden-Baden. Die (im Wald hinter der ­Bernharduskirche in Richtung Kellersbild aufgefundenen) Köder sollten Hunde offensichtlich animieren, sie aufzunehmen und zu schütteln und sich dadurch im Maulbereich zu verletzen. Tatsächlich hatten die beiden Hunde der Frau die zwei länglichen Stoffattrappen gefunden und wild geschüttelt. Es handelte sich dabei um zwei zusammengerollte Oberbekleidungsteile, die mit einem roten Faden umwickelt waren. Durch das Schütteln gingen die Päckchen auf und darin verpackte kleine Nägel und Nadeln kamen zum Vorschein. Die Frau teilte der Polizei mit, dass sich ihre Hunde trotz des Aufnehmens der Köder zwar nicht verletzt, aber gewürgt und mit den Pfoten über die Nase gestrichen hätten. Die Polizei warnt nun Hundehalter im Raum Baden-Baden vor Ködern der beschriebenen Art.

Brutaler Hundehalter schlägt Jungen

Dudenhofen (WUFF/POL-PDLU) – Ein 15- jähriger Junge, selbst mit einem Hund unterwegs, hat erst jetzt bei der Polizei angezeigt, dass er von einem Hundehalter brutal geschlagen worden sei. Der Junge war zusammen mit zwei Mädchen im Dudenhofener Wald in der Nähe des Hundesportvereins unterwegs gewesen, als sein Hund von freilaufenden Hunden angegriffen wurde. Nachdem er diese Hunde ­vertreiben konnte, habe er den Hunde­halter gebeten, seine vier Hunde an die Leine zu ­nehmen. Der Mann jedoch sei daraufhin auf den Jungen zugegangen und habe ihm mit beiden Fäusten Schläge gegen die Brust versetzt. Bei den freilaufenden ­Hunden habe es sich vermutlich um zwei goldene Labradore und zwei schwarz-braun-weiße ­Australian Shepherds gehandelt. Der ­Hundehalter sei 45 bis 50 Jahre alt, ca. 185 cm groß, habe ­dunkelgrau melierte Haare und einen Bart. Zeugen, die Angaben zu dem Hunde­halter machen können, werden gebeten sich mit der Polizei Speyer in Verbindung zu ­setzen ­(Telefon: 06232-137-251).

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