Neue Fakten durch DNA-Gutachten

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Laut DNA-Analyse haben beide Hunde zugebissen. (Foto © AdobeStock)

Nach der tödlichen Hundeattacke (14. November 2019) auf einen 31-jährigen Soldaten in der Wiener Neustädter Flugfeld-Kaserne sind am 19. Februar Inhalte des DNA-Gutachtens bekannt geworden. Seitens des Bundesheeres wurde bisher davon ausgegangen, „dass Hati (einer der zwei beteiligten Hunde) eher zugebissen hat“, so Sprecher Michael Bauer zur APA. Dass das DNA-Gutachten nun zu einem anderen Ergebnis kommt, werde seitens des Heeres „zur Kenntnis genommen“, sagte Michael Bauer. Anhand eines DNA-Gutachtens muss man nämlich jetzt davon ausgehen, dass beide Hunde (Hati und Ragna, der zweite beteiligte Hund) zugebissen haben.

„Bissspuren konnten beiden Hunden zugeordnet werden“, wurde Erich Habitzl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, in einem Onlinebericht der Salzburger Nachrichten zitiert.  „Bei Ragna sei zwar eine Beißhemmung festgestellt wurden, dies bedeutet aber nicht, dass das Tier nicht zubeißen könne“, erklärte der Bundesheersprecher. „Das heißt lediglich, dass der Hund nicht jene Konsequenz beim Beißen hat, die er als Schutzhund benötigen würde“, konkretisierte Bauer. Das Bundesheer habe die internen Untersuchungen zu dem Vorfall im Dezember abgeschlossen, alle weiteren Schritte würden nun der Staatsanwaltschaft obliegen.

Am Personenkreis, gegen den ermittelt wird, änderte sich laut dem Medienbericht vorerst nichts. Als verdächtig galten weiter der für die Tiere zuständige Hundeführer und „Verantwortliche des Bundesheers, die nicht konkret ausgeforscht sind“. Nachgegangen wird dem Verdacht der grob fahrlässigen Tötung sowie der Gefährdung der körperlichen Sicherheit. (Quelle: APA)

Den ganzen Fall ausführlich recherchiert finden Sie in der WUFF 2/2020 und online hier.

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