Pablo – ein Traum wird wahr!

0
679

Seitdem die 16-jährige Carmen Schwarzbach aus Wien denken kann, hat sie sich nichts sehnlicher gewünscht, als einen Hund. Doch der Vater war immer strikt dagegen gewesen. Als die Eltern sich im Sommer des vergangenen Jahres scheiden ließen, war Carmens erster Gedanke: „Vielleicht bekomme ich nun endlich einen Hund.“
Nun, da Carmen nach der Scheidung ihrer Eltern nur mehr mit ihrer Mutter und zwei Schwestern im Haushalt lebte, galt es nur noch, diese für einen Hund zu begeistern, was ihr nach und nach auch gelang. Und so fuhr die Familie Ende August 2003 nach Vösendorf ins große Wiener Tierschutzhaus. Carmen über die erste Begegnung mit ihrem Hund: „Er saß ganz ruhig und stolz da, im Zwinger Q5. Die Sonne schien auf sein Fell, und er wedelte mich ganz leicht an. Vielleicht war es die Tatsache, dass er sich ganz anders verhielt als die anderen Hunde, oder es war einfach Schicksal. Tatsache war, dieser Hund musste es sein!“

„16 Jahre lang hatte ich darauf gewartet“
In der Hundeabgabe erfuhr Carmen, dass der Hund ein halbes Jahr vorher herrenlos aufgefunden worden war und ca. 1 1/2 Jahre alt sein dürfte. Mehr wusste man über ihn nicht zu sagen. Ja, und dass er sich keinen Beißkorb anlegen ließ, aber mit anderen Hunden verträglich war.
In den nächsten Tagen besuchte die Hundebesitzerin in spe täglich mit einem anderen Familienmitglied für 1-2 Stunden den Hund, um ihn etwas kennenzulernen. Und nach einer knappen Woche stand dann fest: „Pablo, der den Namen vom Lieblingsmaler meiner Schwester, Pablo Picasso, erhielt, sollte ab nun unsere Familie bereichern. Sechzehn Jahre habe ich auf diesen Augenblick gewartet!“

Nun lernte Carmen ihren neuen Gefährten kennen: Nach nur wenigen Tagen war für Pablo der Beißkorb kein Problem mehr, auch bürsten ließ er sich zunehmend gerne. Er fuhr gerne mit öffentlichen Verkehrsmitteln, war zärtlich im Umgang mit Kindern und beim Radfahren und Rollerskaten mit enormer Begeisterung dabei. Wegen seines beachtlichen Bewegungsdranges will Carmen dieses Jahr mit Breitensport oder Agility beginnen.

Was für ein Mischling Pablo ist, weiß man nicht. Vielleicht waren ein Schäferhund und ein Husky beteiligt. Carmens Schwester beschrieb ihn als semmelblonden Dingo, Bekannte meinten, er sähe aus wie ein Kojote oder wie ein kleiner Wolf. Und was denkt Carmen? „Egal, was Pablo sein mag, er ist auf jeden Fall der Hund, der meinen größten Traum seit frühester Kindheit wahr werden ließ. Den Traum von einem zuverlässigen Begleiter und bedingungslosen Freund – eben den Traum von einem Hund.“

>>> MACHEN SIE MIT!

Wo bleibt IHR Mischlings-Champion?

Schicken Sie mehrere möglichst gute Fotos Ihres Mischlingshundes (ev. auch eines von sich selbst) an WUFF, zusammen mit einer kurzen Geschichte und Informationen über Ihren Liebling. Was ist es, das ihn so besonders macht?

– Entweder per Email: [email protected]

Hinweise für die elektronische Versendung: Die Bilder bitte im jpg-Format mit einer Auflösung von 300dpi und ca. 10 cm Breite.

– oder per Post
In Österreich an: WUFF-Redaktion, KW Mischlingschamp, A-3034 Maria Anzbach
In Deutschland an: WUFF, Nerongsallee 48, D-24939 Flensburg

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT