Pepi – Der Wackere

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Das Ergebnis einer großen Liebe: „Pepi“. Es war Ostern 1996, und der Frühling führte die zwei Liebenden, einen Schäferhund namens „Franz-Josef“ und die hübsche Doberfrau „Ambra“ zusammen. Zwei Monate später trug die Liebe ihre Früchte. Hundebabies, darunter Pepi. Da er mit seinen verschieden getragenen Ohren und seiner lustigen Art gleich auffiel, entschieden sich Birgit und Markus Sturzeis aus Niederösterreich für ihn.

Die sanfte „Doberkatze“
Als Hund der Besitzer eines Transportunternehmens sollte Pepi natürlich auch gewisse Wacheigenschaften übernehmen, was sich jedoch bald als Flop erwies. Doch! Fremde Personen, die am Firmengelände herumfleuchen, werden aufgespürt und verbellt – na ja, zumindest beobachtet. Wer Pepi jedoch kennt, kann über diese Show nur lachen … Aufgrund seines ungezähmten Temperaments entschloss man sich zur Kastration, was Pepi endgültig zur sanften „Doberkatze“ mutieren ließ.

Pepi und seine Hobbys
Wenn Pepi nicht gerade seiner Wachfunktion nachkommt, geht er seinen Hobbys nach. Im Sommer verbringt er seine Zeit mit Sandhüpfen und Pferde schrecken. Im Winter ist er als Alleinunterhalter im Po-Rutschen und 4-Pfoten-Eisspeedway tätig. Wenn im Winter der Regen friert und alles spiegelglatt ist, dann ist Pepi in seinem Element. Seiner eigentlichen Bestimmung als Wachhund kann er dann aus Zeitmangel nicht mehr nachkommen. Wenn es abends im Firmengelände ruhig wird, geht Pepi einem weiteren, jedoch heimlichen, Hobby nach. Werkzeugsammeln macht Spaß und stiftet manchmal Verwirrung unter den Mitarbeitern.
Negativ zu Buche schlagen sich lediglich die hohen Erhaltungskosten. Denn wer viel „arbeitet“, muss auch ordentlich essen. Erwähnenswert sind auch noch die wöchentlichen Putzereirechnungen, da Pepi Besuchern und Kunden gegenüber sehr aufgeschlossen und sprungfreudig ist.
Auch wenn Pepi sich hinter der Eingangstür noch so aufbaut, verrät seine lustige Mimik kombiniert mit dem „hoch-nieder-seitwärts“ Ohrenspiel, dass er doch nicht der strenge „Doberhund“ ist, der er gern wäre …
Alle lieben Pepi, und wenn abends die oberhalb des Büros befindliche „Laster-Bar“ öffnet, geht Pepi zu Bett und ruht sich aus, damit er am nächsten Morgen wieder fit für seinen Erlebnistag ist.

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