Pro-Hund Corona-Notfallhilfe

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Die Hunde der von der Corona-Quarantäne betroffenen Halter müssen versorgt und ausgeführt werden - dafür wurde die „Pro-Hund Corona-Notfallhilfe“ ins Leben gerufen. (Symbolfoto © AdobeStock)

Aufgrund der Corona-Krise in Österreich wurden einige private Initiativen gegründet, die sich um die Versorgung der Haustiere von Betroffenen kümmern bzw. unterstützen – u. a. auch die Initiative von „Pro-Hund“, einem Zusammenschluss aller großen Organisationen Österreich aus dem Hundesektor, dem auch der der Österreichische Hundehalterverband (ÖHV) sowie der Dachverband Tierschutz 2.0 angehört.

Unter 0660 12 888 99 wurde eine Notfall-Hotline für Betroffene eingerichtet. Auf Facebook findet man die Initiative unter „Pro-Hund Corona-Notfallhilfe“.

Brigitte Cocyan und Elke Hietl (beide Dachverband Tierschutz 2.0): „Wir brauchen schnelle und unbürokratische Hilfe für Betroffene. Vor allem die täglichen Gassi-Geh-Runden für Wohnungshunde müssen übernommen werden“.

Yvonne Adler, Sachverständige und Verantwortliche bei „Pro-Hund“ ergänzt: „Besondere Probleme wird uns die Betreuung von Listenhunden – vor allem in Wien – bereiten, und wir fordern daher die Stadtregierung auf, für den Zeitraum der Corona-Krise die Verordnung, wonach nur mit Hundeführschein ein sogenannter Listenhund geführt werden darf, aufzuheben“. Diese Forderung hat der Österreichische Hundehalterverband (ÖHV) bereits am Mittwoch Vormittag an die zuständigen Behörden gestellt. Mehr dazu.

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Martina Bartl
Martina Bartl ist erfahrene Hunde- und Pferdehalterin und seit rund 15 Jahren Journalistin. Sie hat sich auf die Fachgebiete Pferde & Reiten und auf Hunde spezialisiert.

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