Räumliche Vorstellung bei Hunden: Mit Nase oder Augen?

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Der kanadische Wissenschaftler Sylvain Fiset studierte die kognitiven Fähigkeiten von Hunden in Bezug auf ihre räumliche Orientierung. Verschwindet ein Objekt wie bspw. eine Beute aus dem Sichtfeld des Hundes – worauf verlässt er sich dann bei der Suche danach? Auf die Nase oder auf die Augen?

Als Kind war ich meinen Eltern durch hartnäckige Fragen über meine Hunde und Katzen stets lästig. Wie lernen sie, wieder nach Hause zu kommen? Wie erkennen sie ihren Namen? Wie wissen sie die Zeit, wann sie gefüttert werden? Wie lernen sie neue Kunststücke? Können sie zählen? Meine Eltern konnten mir da nicht wirklich weiterhelfen, und so blieben meine Fragen ohne Antwort.

Als ich dann später Psychologie studierte, interessierte mich natürlich auch die wissenschaftliche Erforschung kognitiver Fähigkeiten bei Tieren. In weiterer Folge habe ich meine akademische Laufbahn vollständig der Erforschung der kognitiven Fähigkeiten von Tieren gewidmet. Tierpsychologen untersuchen die Mechanismen und Prozesse, wie Tiere lernen und Informationen verarbeiten, und wie sie sich an Altes und Neues erinnern.

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