Sicher ist sicher: Halsband, Brustgeschirr & Co waschen

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Keine Panikmache, aber wer sicher gehen will, sollte nach Fremdkontakt Brustgeschirr & Co seines Hundes waschen. (Symbolfoto © AdobStock)

Das Coronavirus beschäftigt derzeit die ganze Welt, täglich erhalten wir neue Informationen dazu – auch was die Übertragung betrifft. Noch nicht eindeutig geklärt werden konnte, wie lange das Virus an Oberflächen anhaftet und dabei aktiv bleibt (siehe dazu auch orf.at). Gegenstände wie Geld, Türklinken, Kleidung aber eben auch Hunde-Ausrüstung können als Überträger des CoV noch immer nicht gänzlich ausgeschlossen werden. WUFF hat deshalb beim Gesundheitsministerium nachgefragt.

WUFF: Ist eine Übertragung des CoV von Maulkorb, Halsband, Brustgeschirr, Leine oder z. B. auch Regendecke aus unterschiedlichen Materialien wie Leder, Kunststoff, Metall eines Hundes möglich, sofern diese Gegenstände zuvor von einem CoV-infizierten Menschen beim Streicheln und Knuddeln des Hundes berührt wurden (und dieser sich z. B. kurz davor in die Hand gehustet hat)?
Antwort Gesundheitsministerium: Wie lange das Virus auf Oberflächen bleibt, ist derzeit noch unklar. Wenn man in die Hand hustet oder niest und dann eine Türklinke anfasst oder sein Telefon anfasst und weiterreicht, kann das Virus theoretisch so übertragen werden. Um sicher zu gehen empfehlen wir, die Sachen bei niedrigen Temperaturen zu waschen. Die Beigabe von Waschmittel führt zum zuverlässigen Absterben der Coronaviren. Das Coronavirus gehört zu den behüllten Viren und ist deshalb gegenüber Umwelteinflüsse sehr empfindlich (die Hülle ist die empfindliche Struktur).

Wer sicher gehen will wäscht die Hundeausrüstung – und wer ganz sicher gehen will, der sollte „Fremdschmusen“ seines Hundes in den kommenden Wochen unterbinden – sicher ist sicher. Zum eigenen Schutz und zum Schutz der Mitmenschen.

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