SILVESTERLAUF 1998

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Am 31. 12. 1998 fand bei trockener Witterung und -3° C die 22. Auflage des Internationalen Wiener Silvesterlaufes rund um die Wiener Ringstraße statt. Die Länge betrug 5,4 km, insgesamt kamen 2200 Teilnehmer aus 17 Nationen.
An dieser internationalen Laufsportveranstaltung – abgesehen vom Wien-Marathon ist das eine der größten Laufsportveranstaltungen in Österreich (veranstaltet vom LCC Wien) – war es möglich, neben einigen Promis wie Formel-1-Star Alexander Wurz, mit dem Hund in einer eigenen Hundewertung mitzulaufen. Mit meiner 3 Jahre alten Sibirian Husky Hündin „LYNN“ habe ich teilgenommen und kam nach einer tollen Ringrunde unter dem Applaus vieler Zuschauer als insgesamt 417. und 3. in der Hundewertung in das Ziel bei den Ringstraßengalerien. Insgesamt kamen 15 Rennhunde in die Wertung.
Während des gesamten Laufes spürte ich die riesige Freude meines Hundes über diese Aufgabe. Durch die Anfeuerungen tausender Zuschauer rund um die Ringstraße lief meine Sibirian Husky Hündin mit einer unglaublichen Begeisterung ein wirklich tolles Rennen. Ein Interview mit mir und „mit meinem Hund” wurde im Fernsehen gezeigt.

Das Resümee
Der 22. Internationale Silvesterlauf 1998 in Wien war für Hund und Herrl eine wirklich gelungene Veranstaltung und wir freuen uns auf Silvester 1999.








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Sportler und Hundefan

Seit über 3 Jahren besitzt Ing. Fritz Wurzberger eine Siberian Husky Hündin. Die Eltern seines Hundes sind reinrassige Huskies, leben in einem Zwinger und laufen mit ihrem Musher seit vielen Jahren bei den jährlichen Weltmeisterschaften im Vierergespann für reinrassige Schlittenhunde mit. Seine Hündin LYNN ist also nach ihrer Abstammung ein „Vollblutschlittenhund“.
Kurz nachdem der kleine Hund in sein Zweifamilienhaus mit Garten einzog, baute der Manager eines amerikanischen Pharmaunternehmens in die Haus- und Wohnungstüren Hundeklappen ein. So konnte sich seine Husky Hündin selbst aussuchen, ob sie im Haus oder im Garten sein wollte. Im Garten stand für sie eine Hundehütte mit Flachdach, wobei sie sich aber stets auf dem Dach und nie in der Hütte aufhielt.

Auch Huskies lieben’s warm …
Bald stellte sich heraus, daß die junge Hündin an kalten, regnerischen, windigen Tagen wenig in den Garten ging und sich fast den ganzen Tag lieber im Haus aufhielt. An schönen, sonnigen und warmen Tagen blieb sie den ganzen Tag im Garten und lag während der Sommermonate oft stundenlang in der prallen Sonne. Im Urlaub in Italien buddelte sie mit unsagbarer Ausdauer Löcher in den heissen Strand. Ihr Verhalten hat sich bis heute nicht verändert. Fritz Wurzberger: „Wenn meine Frau an kalten, windigen Tagen zu Mittag von der Schule nach Hause kommt, schläft unsere Lynn genüsslich auf der Sitzbank im warmen Wohnzimmer.“
„Wenn sich Huskys, wie das Beispiel meiner Hündin zeigt, es sich aussuchen können, wo sie sich aufhalten, wird sich herausstellen, dass nicht alle Huskys „kälteliebend“ sind und daher nur in der Kälte „artgerecht“ gehalten werden wollen“. Um aber keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Die Hündin von Fritz Wurzberger ist nicht faul oder „verweichlicht“. Das Hobby von Fritz ist das Marathonlaufen, wofür er das ganze Jahr über trainiert. So lauft er zusammen mit seiner Hündin regelmäßig mehrmals pro Woche und kommt auf einen Wochenschnitt von ca. 50 km bei Einzelstrecken von 15km. In der unmittelbaren Marathonvorbereitung laufen die beiden dann auch mehrmals 25km am Stück. Die Laufgeschwindigkeit des Mensch-Hunde-Teams liegt zwischen 12 und 13 km/h.

So richtig „fetzen“ …
„Von Zeit zu Zeit lasse ich meine Husky Hündin am Fahrrad richtig ´fetzen`. Sie erreicht dabei – nach ihrer Lust und Laune – eine Spitzengeschwindigkeit bis zu 40 km/h.“ Fritz Wurzberger legt großen Wert darauf, daß seine Hündin beim Laufen und Radfahren nicht am Hals angebunden ist, sondern ein eigenes Laufgeschirr trägt. „Die einmalige Faszination, die Liebenswürdigkeit, die von meiner Husky Hündin ausgeht, hat mich total in ihren Bann gezogen. Der Hund ist ein Teil meines Lebens geworden. Ich fühle mich nicht als Besitzer oder Hundhalter, sondern als Partner für meinen Hund. Da ich mein Hobby mit dem Bewegungsdrang meines Hundes verbinden kann, bin ich sicher, dass ich ein partnerschaftliches Verhältnis Mensch-Hund in idealer Weise erlebe.“

Übrigens: Sie können Fritz Wurzberger auch auf seiner homepage besuchen: http://www.kronline.at/fritz.wurzberger


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