Staffordshire Bullterrier: Kinderliebes Kraftpaket

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Er sieht aus wie ein kleines Kraftpaket und wird doch im Herkunftsland der Rasse als »Nanny Dog« (»Kindermädchen-Hund«) bezeichnet, weil er gelassen und besonders liebevoll zu Kindern sei, was auch ausdrücklich im ­Rassestandard vermerkt ist. Doch weil ­unbedarfte Politiker, getrieben von der Boulevard­presse, ihn auf Rasselisten ­setzten, wurde er in der Öffentlichkeit zu einem »Kampfhund« gestempelt. Dass er alles andere als ein solcher ist, ist einhellige Meinung aller Wissenschaftler und anderer Experten.

Der Staffordshire Bullterrier war eine der Lieblingsrassen von Dr. Dieter Fleig, dem Gründer und bis zu seinem Tod Leiter des Kynos Ver­lages. Dies hat er auch mehrmals WUFF-Redakteuren gegenüber betont. Ein von Fleig 1988 geschriebenes Buch über die Rasse hatte auch großes Interesse im angloamerikanischen Raum gefunden. Dann übersetzte Fleig das Buch von Danny Gilmour über den Staffordshire Bullterrier ins Deutsche und brachte es 1996 im Kynos Verlag heraus. Diese beiden Bücher gelten noch heute als Standardwerke der Rasse und enthalten viele Informationen, gerade auch zur Geschichte.

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