Stechmücken und Sandmücken

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Die neue Gefahr

Es ist nicht erst die das Zika-Virus übertragende Aedes aegypti, die das ­Interesse der Öffentlichkeit für Stechmücken erregt. Neben den klassischen Ektoparasiten Zecke und Floh werden für Hund (und Mensch) auch Stech­mücken immer wichtiger. Dies deshalb, weil v.a. durch den Güterverkehr ­zunehmend Stechmücken bei uns eingeschleppt werden, die zudem aufgrund der Veränderungen unseres Klimas (zunehmend mildere Winter) bei uns ­gute Überlebensbedingungen finden. Durch die Übertragung von Krankheits­erregern ist die von den Stechmücken ausgehende Gesundheitsgefahr in ­Mitteleuropa heute völlig anders zu bewerten als noch vor wenigen Jahren!

Es besteht kein Zweifel mehr ­darüber, dass krankheitsübertragende Vektoren, zu denen gerade auch die Stechmücken und Sandmücken zu zählen sind, sich in neue ­geografische Gebiete ausgebreitet haben. Waren Krankheiten wie bspw. die Leishmaniose oder Dirofilariose bis vor wenigen Jahren nur in den süd- und südosteuropäischen Regionen endemisch, so haben sie es durch die Ausbreitung dieser Vektoren mittlerweile nach Norden bis nach ­Österreich und Deutschland geschafft. Mit Sicherheit haben sie heute und auch in Zukunft Bedeutung (Aspöck 2008)!

Zweiflügler: Mücken und Fliegen
Zur Ordnung der Zweiflügler gehören die Mücken und die Fliegen. Zwei­flügler heißen diese Insekten deswegen, weil sie statt der sonst bei Flug­insekten ­vorkommenden vier lediglich zwei Flügel haben. Von den weltweit 160.000 Arten der Zwei­flügler ­finden wir in Mitteleuropa rund 9.200. ­Während die Fliegenarten uns hier nicht interessieren, tun dies die ­Mücken sehr wohl, und da ­besonders die Stechmücken und die zu den Schmetterlingsmücken gehörenden Sand­mücken.

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Dr. Hans Mosser
Der Arzt und Theologe Mag. Dr. Hans Mosser ist Mitbegründer und Herausgeber von WUFF und arbeitet im Hauptberuf als leitender Arzt und ­Professor in einem Universitätsklinikum.

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