Streit um nicht angeleinte Hunde in Wien wurde handgreiflich

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Besitzer warf mit Messer

Wien (APA) – Ein Streit um zwei nicht angeleinte Hunde ist Sonntagnacht in Wien-Leopoldstadt handgreiflich geworden. Der Besitzer ärgerte sich über die Zurechtweisung eines Trios offenbar so sehr, dass er schließlich mit einem Messer nach deren Auto warf, dieses aber nicht beschädigte und auch niemanden verletzte, berichtete die Polizei am Montag.

Alle Beteiligten leben zwar nicht im selben Haus, kennen einander aber offenbar von den Gassirunden des 31-jährigen Österreichers. Da dieser seine Vierbeiner, ihre Rasse war Polizeisprecher Markus Dittrich nicht bekannt, offenbar nicht oder nur selten anleint, hatte es schon mehrfach Streit gegeben. So auch diesmal, als die zwei Männer und eine Frau den Besitzer wieder darauf ansprachen.

Nach der folgenden verbalen Auseinandersetzung holte der 31-Jährige ein Messer aus seiner Wohnung und wollte das Trio am Wegfahren hindern, indem er sich drohend in den Weg stellte. Schließlich warf er dem Auto das Messer nach. Da die drei wussten, wo der Mann wohnt, hatte es die Polizei nicht allzu schwer, den Verdächtigen vorübergehend festzunehmen und das Messer mit einer nunmehr verbogenen Klinge sicherzustellen.

 

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