TAKTvoller Umgang mit Hunden: – Die Wiener Philharmoniker

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Die Wiener Philharmoniker gelten als eines der führenden Orchester der Welt. Sie tragen die Musik aus Wien als Botschafter rund um den Globus und geben traditionell zum Jahreswechsel ihr weltbekanntes Neujahrskonzert aus dem Großen Saal des Wiener Musikvereins. Damit sorgen sie seit Jahrzehnten weltweit für einen gelungenen Jahresauftakt. Im Gespräch mit WUFF outeten sich viele von ihnen als begeisterte Hundeliebhaber.

Seit Jahrzehnten präsentieren die Wiener Philharmoniker ihrem Publikum zum Jahreswechsel ein heiteres und zugleich besinnliches Programm aus dem reichen Repertoire der Strauß-Dynastie und deren Zeitgenossen. Diese Neujahrskonzerte erfreuen sich nicht nur im Wiener Musikvereinssaal großer Beliebtheit, sondern genießen mittlerweile durch die weltweite Fernsehübertragung, die über 70 Länder erreicht, ein hohes Maß an Bekanntheit und Popularität im In- und Ausland.

Aus einer dunklen Episode der österreichischen Geschichte stammend, sollten einst diese Konzerte bei der Bevölkerung Rückbesinnung ermög­lichen und zugleich Hoffnung auf bessere Zeiten aufkommen lassen. Heute sind es Millionen Menschen auf der ganzen Welt, die auf ähnliche Weise von dieser teils unbeschwerten, teils ernsten Musik berührt werden und dadurch Freude und Optimismus für ein neues Jahr schöpfen.

Mariss Jansons, der lettische, inter­national gefeierte Star-Dirigent, wird am 1. 1. 2012 (nach 2006 zum zweiten Mal) das traditionsreiche Neujahrskonzert der Wiener ­Phil­harmoniker leiten. Die Einladung, dieses Konzert zu gestalten, würdigt auch das bevorstehende ­20-jährige Jubiläum der Zusammenarbeit ­zwischen Mariss Jansons und den Wiener Philharmonikern.

Die Botschaft der Musik

Kaum ein anderer Klangkörper wird dauerhafter und enger mit der Geschichte und Tradition der europäischen Musik in Verbindung gebracht wie die Wiener Philharmoniker. Im Laufe ihres nunmehr fast 170-jährigen Bestehens erlebten und prägten die Mitglieder dieses in der „Hauptstadt der Musik" beheimateten Ensembles das musikalische Geschehen durch eine Zeitepoche hindurch, die aufgrund der Vielzahl an genialen Komponisten und Interpreten in ihrer künstlerischen Bedeutung einmalig erscheint.

Die Verbundenheit der Wiener Philharmoniker mit der musikalischen Geschichte lässt sich in den Zitaten vieler herausragender Persönlichkeiten eindrucksvoll nachvollziehen. Richard Wagner beschrieb das Orchester als eines der „allervorzüglichsten der Welt", Anton Bruckner nannte es „den höchsten Kunstverein in der Musik", Johannes Brahms bezeichnete sich als „Freund und Verehrer" des Orchesters, Gustav Mahler fühlte sich „durch das Band der Kunst" verbunden und Richard Strauss fasste zusammen: „Die Philharmoniker preisen heißt Geigen nach Wien tragen".

Musik schlägt Brücken

Wenn die Wiener Philharmoniker von Kritikern weltweit als „die Unvergleichlichen" bezeichnet werden, trifft diese Aussage wohl in mehr als einer Hinsicht zu, denn auch die ­Beziehung zwischen dem Orchester der ­Wiener Staatsoper und dem Verein der ­Wiener Philharmoniker ist einzig­artig. So kann derzeit nur ein Mitglied des Orchesters der Wiener Staatsoper auch Mitglied bei den Wiener Philharmonikern werden. Vor der Aufnahme in die private Vereinigung muss also ein Probespiel für die Aufnahme in das Orchester der Wiener Staatsoper bestanden werden. Nachdem der angehende Musiker ­diese Hürde genommen hat, gilt es, sich mindestens drei Jahre im ­täglichen Orchester­dienst zu bewähren, bevor der Antrag auf Mitgliedschaft in den Verein der Wiener Philharmoniker gestellt werden kann.

Das Engagement im Orchester der Wiener Staatsoper garantiert den Mitgliedern finanzielle Stabilität. Die Unabhängigkeit der philharmonischen Musiker, die sie der festen Anstellung in der Oper verdanken, kommt der Oper wiederum zu Gute. Denn die am Konzertpodium erarbeitete Qualität wirkt sich positiv auf das künstlerische Niveau der Opernvorstellungen aus. Ohne Wiener Staatsoper gäbe es die Wiener Philharmoniker in dieser Form also nicht.

In Wien hat sich die Erkenntnis längst durchgesetzt, dass die Symbiose zwischen Staatsoper und Philharmonikern beiden Partnern Vorteile bringt und für das musikalische Leben der Stadt eine große Bereicherung darstellt.

Ein Herz für Tiere

Das Ziel der Wiener Philharmoniker ist es, nicht nur musikalisch wertvolle Interpretationen der Meisterwerke dieses Genres anzubieten, sondern auch darüber hinaus als musikalische Botschafter Österreichs allen Menschen einen Gruß im Geiste von Hoffnung, Freundschaft und Frieden zu übermitteln.

Daher gehören auch viele Reisen zum Alltag der Musiker. Sie leisten künstlerisch harte Arbeit und meistens bleibt dabei auch nur wenig Platz für Freizeitaktivitäten. Für viele auch zu wenig, um sich ein eigenes Haustier anschaffen zu können, auch wenn der Wunsch danach noch so groß ist. „Denn egal, ob Hund, Katze, Maus, Vogel oder Goldfisch, man übernimmt die volle Verantwortung über dessen Leben. Heimtiere sind auf Gedeih und Verderb ihren „Besitzern" ­ausgeliefert – und wenn man nicht die nötige Zeit für seinen Liebling aufbringen kann, ist es besser von Anfang an zu verzichten", so lautet der vorbildliche Tierschutzgedanke der verantwortungsbewussten Philharmoniker.

Doch einigen Hundeliebhabern unter ihnen ermöglicht ihr familiäres Umfeld eine vorbildliche und fürsorgliche Beziehung zu ihren geliebten ­Vier­beinern, die Sie – zusammen mit ihren musikalischen Herrchen – in kurzen Steckbriefen kennenlernen können (siehePdf-Datei).

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