Tieren nichts vom Weihnachtsfestmahl abgeben

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Kekse oder Bratenreste gehören nicht in den Hundemagen. (Foto © AdobeStock)

Auf keinen Fall weich werden: Dem treuherzigen Blick aus braunen Hundeaugen sollten Herrchen und Frauchen in der Weihnachtszeit widerstehen. Denn Kekse oder Bratenreste sind tabu fürs Tier.

Für uns Menschen gehören Stollen, Lebkuchen und Gänsebraten an Weihnachten dazu. Für Hunde sieht das anders aus, auch wenn sie noch so herzergreifend betteln. Dass Schokolade tabu ist, wissen viele, doch auch Nüsse oder Früchte können Hunden und auch Katzen gefährlich werden.

Vor allem Macadamianüsse sind für Hunde gesundheitsschädlich. So kann eine Nuss pro Kilogramm Körpergewicht zu Vergiftungserscheinungen führen. Südfrüchte sind wegen ihres Säuregehalts ebenfalls nicht gut für Hund und Katze, ebenso Weintrauben und Rosinen, die zu schweren Nierenschäden führen können.

Beim Weihnachtsbraten liegt das Problem in den Zutaten wie Zwiebeln, Knoblauch, Bärlauch oder anderen Laucharten. Auch Gewürze wie Pfeffer oder Chili vertragen die Vierbeiner nicht. Knochen aus dem Braten können die Speiseröhre der Tiere verletzen. Und auch mit Alkohol tut man Tieren nichts Gutes. Vor allem bei einem kleinen Hund oder einer Katze kann es schnell eine Alkoholvergiftung geben.

Was aber tun, wenn der Liebling unbemerkt etwas vom Tisch stibitzt hat? Am besten notiert man sich schon vor den Feiertagen die Tiernotdienste in der näheren Umgebung. Anzeichen sind zum Beispiel Erbrechen, Durchfall, Kurzatmigkeit, Herzrasen oder wenn die Tiere schwanken oder Krämpfe bekommen. Dann ist sofort der Tierarzt gefragt. (Quelle: APA)

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Martina Bartl ist erfahrene Hunde- und Pferdehalterin und seit rund 15 Jahren Journalistin. Sie hat sich auf die Fachgebiete Pferde & Reiten und auf Hunde spezialisiert.

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