Über die Häufigkeit von Krankheiten bei Hunden aus Tierheimen

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Ziel der Untersuchung: Nachweis von Erkrankungen bei Hunden innerhalb von zwei Wochen  nach Adoption aus einem Tierschutzhaus in Nordirland.

Methode: 556 Personen, die sich aus einem Tierschutzheim einen Hund genommen haben, wurden anhand eines detailierten Fragebogens befragt, ob ihr Hund innerhalb der ersten zwei Wochen an einer Erkrankung gelitten habe. Die Untersuchung wurde durch die Ulster Society for the Prevention of Cruelty to Animals (USPCA) durchgeführt.

Ergebnisse: 53,7% der Hunde hatten Krankheitssymptome, am häufigsten Husten und Durchfall. Von den Tierbesitzern, die ein Tier wieder an das Heim zurückgegeben haben, taten dies 92% wegen der Krankheitssymptome des Tieres. Streunerhunde hatten häufiger Erkrankungen, insbes. Husten und/oder Hautprobleme. Welpen litten häufiger als ältere Hunde an Parvovirus, Erbrechen und/oder Durchfall. Zwischen dem Geschlecht des Hundes und dem Auftreten von Krankheiten bestand kein Zusammenhang.

Kommentar: Als Schlußfolgerung läßt sich meiner Meinung nach ableiten, daß die Rückgaberate von Hunden in Tierheimen sinken wird, wenn man den frischgebackenen Tierbesitzer in den ersten Wochen tierärztlich (kostenlos) begleitet, bis der Hund völlig gesund ist. Umstellungsprobleme dürfen natürlich nicht mit Krankheiten verwechselt werden.

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