Urlaubszeit – und der Hund mit dabei

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Hunde sind am liebsten bei “ihren” Menschen – speziell im Urlaub, wenn man sich den ganzen Tag mit ihnen beschäftigen kann. Auch für den Menschen hat ein Urlaub mit Hund einen besonderen Erholungswert. Was gibt es Schöneres als ausgedehnte Spaziergänge, Wanderungen im schattigen Wald, gemütliche Radtouren (bitte nur auf ruhigen Nebenstraßen oder eigenen Radwegen!), ein erfrischendes gemeinsames Bad im See, Herumtollen auf Wiesen ohne Hundeverbot … Realisieren lässt sich all das je nach Geschmack und Geldbörse auf verschiedene Arten: Im 4-Stern-Hotel, in der gemütlichen Pension oder am Campingplatz.

Natur pur mit Robinson-Romantik
Urlaub am Campingplatz bedeutet Natur pur. Vielleicht nicht ganz so komfortabel wie im Hotel, dafür erntet man jedoch keine bösen Blicke, wenn Sebastian und Rexi zwar glücklich, aber mit schmutzig-nassen Füßen und Pfoten vom See zurückkommen. Das Leben spielt sich im Freien ab, Freundschaften werden rasch und unkompliziert geschlossen. Die meisten heimischen Campingplätze erlauben die Mitnahme von Hunden. Ansonsten schaut man am besten in einen Campingführer. Dies empfiehlt sich auch für den Campingurlaub im Ausland.

Reise-Checkliste Urlaub mit Hund
• Lassen Sie sich schon bei der Buchung des Urlaubsquartiers bestätigen, dass Sie Ihren Hund mitbringen dürfen. Vertrauen Sie nicht auf Ihre Überredungskunst in dem Moment, wenn Sie schon mit “Sackel und Dackel” in der Rezeption stehen. Immer mehr Hotels erlauben bereits das Mitbringen von Hunden. Zeigt doch die Erfahrung der Wirte, dass die vierbeinigen Gäste sich oft manierlicher benehmen als so manche Zweibeiner.

• Autofahrt: Halten Sie während der Fahrt das Fenster geschlossen – Zugluft führt bei Hunden leicht zu Bindehautentzündung!

• Lassen Sie den Hund mindestens alle zwei Stunden sich die Beine vertreten (ist ja auch für uns Menschen gut) – ABER: Erst anleinen, dann aussteigen!

• Parken Sie den Wagen “mit Hund” nie in der prallen Sonne (Vorsicht: Sonne wandert!); Fenster einen Spalt offen lassen, den Hund im Auto nicht anleinen!

• Den Hund bei Hitze oder vermehrter körperlicher Anstrengung mehr als sonst trinken lassen! Speziell dann, wenn er mit Trockenfutter ernährt wird, braucht er ausreichend frisches Wasser.

• Nie in der heißen Tageszeit, sondern am kühlen Abend füttern!



>>> TIPPS


Reise-Checkliste

Tierarztbesuch ca. 4 Wochen vor Reiseantritt: Lassen Sie Ihren Hund untersuchen und rechtzeitig die nötigen Impfungen vornehmen. Bei geplantem Grenzübertritt Impf- und Tollwutbescheinigung vom Tierarzt in den Impfpass eintragen lassen.
Vor der Reise: Geben Sie am Tag vor der Reise wenig zu fressen und unternehmen Sie noch einen ausgiebigen Spaziergang; am Reisetag vorher und unterwegs nichts zu fressen geben, aber zu trinken.
Reiseapotheke: Ihr Tierarzt stellt Ihnen gerne eine Reiseapotheke zusammen. Was nicht fehlen sollte: Floh- und Zeckenhalsband, Zeckenzange, Augen- und Ohrentropfen, Pinzette, um Splitter aus der Pfote zu entfernen, Hirschtalg für rissige Pfoten, evtl. Mittel gegen Durchfall.
Versicherung: Vergessen Sie nicht die Haftpflichtversicherung und die Versicherungsnummer. Leine und Halsband (mit Namenskärtchen, Urlaubs- und Heimadresse) immer griffbereit haben.
Reisegepäck: Mit auf die Reise gehören gewohnte Dinge wie Schlafkorb, Spielzeug, Kauknochen usw.
Ernährung: Für den Urlaub eignet sich am besten Trockenfutter. Ist das Futter für den Hund ungewohnt, muss er mindestens eine Woche vor Reisebeginn umgestellt werden. Ausreichenden Vorrat mitnehmen, Futter- und Wasserschüssel nicht vergessen.


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