Verpflichtende Prüfung für Österreichs Assistenzhunde

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Richtig ausgebildete Assistenzhunde wie Blindenführ-, Service- und Signalhunde unterstützen Menschen mit Behinderung im Alltag. Seit 2015 garantiert bei uns eine verpflichtende Prüfung, dass die vierbeinigen Helfer den hohen Ansprüchen gerecht werden. Österreich nimmt bei der Umsetzung der entsprechenden Gesetzesnovelle damit eine europäische Vorreiterrolle ein, wie die vom Sozialministerium beauftragte Prüfstelle am ­Messerli Forschungsinstitut der Vetmeduni Vienna in einer ­Pressemeldung mitteilt.

Eine fundierte Ausbildung ist nicht nur für Menschen wichtig, sondern auch für ­Assistenzhunde. Sie haben die wichtige Aufgabe, Menschen mit Behinderungen im Alltag ­verlässlich zur Seite zu stehen. In Österreich gibt es daher seit 2015 eine ­verpflichtende Prüfung für HalterInnen von Assistenz­hunden. Die Absolvierung der ­Prüfung bestätigt, dass der ­zukünftige Assistenz­hund für seine spezielle Aufgabe gesundheitlich geeignet und sozial ­verträglich ist und dass das Team Mensch-Tier gut funktioniert. Sie ist ­außerdem Voraussetzung für den Eintrag in den Behindertenpass, Grundlage für Fördergeber und für das offizielle Logo Assistenzhund.

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