Von Hunde-Unis und Kyno-Akademien …

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1998

Ein guter Hundetrainer zu sein, ist ein anspruchsvoller und ehrbarer Beruf. Doch vielen ist das heute nicht mehr genug. Auch scheint der Mitbewerb manche gute oder auch weniger gute
Hundeschule dazu zu zwingen, sich „Hundeakademie“, „Hunde-Uni“ oder sonstwie zu nennen, und der Hundetrainer wird zum Hundepsychotherapeutenverhaltenspsychologencoach. Eine kritische Bestandsaufnahme von Klaus Haumann.

Wer kennt sie nicht, die mannigfaltigen Angebote rund um die Hundeausbildung und Erziehung unserer geliebten Vierbeiner. Schon bei einer kurzen Reise durch das Internet auf der Suche nach einem Hundetrainer, egal ob für den Welpen, Junghund oder den so genannten verhaltensoriginellen Problemvierbeiner, stolpert man zuhauf über genau so kreative wie waghalsige Berufsbezeichnungen der Hundeschulen und ihrer Trainer. Unter den Top-5 ist hier sicherlich das „Zentrum für natürliche Kommunikation“ zu nennen. Wer sich nun fragt, was dazu im Gegensatz die unnatürliche Kommunikation wäre, hat die bedeutungsschwangere Intensität dieser Berufsbezeichnung wohl nicht genug gewürdigt.

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Klaus Haumann
Klaus Haumann, Jahrgang 1963, betreibt seit mehr als 10 Jahren die Hundeschule canis familiaris – die traditionelle Hundeschule in Witten. Er ist geprüfter Sachverständiger LHundG NRW, Ausbilder, Dozent, Autor, Jäger und passionierter Terrierbesitzer. Klaus Haumann, Durchholzer Straße 136a 58456 Witten, Tel: +49 178 1819431 www.canis-f.de

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