Was steckt hinter dem treuherzigen Hundeblick?

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Ein bestimmter, als treuherzig bezeichneter Blick des Hundes lässt kaum einen Menschen unberührt. Bei dieser auch als Dackelblick bezeichneten Mimik sind der innere Abschnitt der Augenbrauen und der innere Augenwinkel angehoben, wodurch das Weiße in den Augen sichtbar wird und auf der Stirne einige Falten auftreten. Über diese Form der hundlichen Mimik und ihre Bedeutung gibt es bereits einiges an wissenschaftlicher Literatur. Erst kürzlich jedoch wurde die dafür verantwortliche anatomische Grundlage entdeckt.

Das bekannte Wort vom Hund als des Menschen bester Freund ist wohl nicht ohne Grund entstanden. Wie wir aus zahlreichen Studien wissen, ist die soziale und kommunikative Organsiation des Hundes der des Menschen sehr viel ähnlicher als etwa die zwischen Schimpansen und Menschen. Während es früher noch geheißen hat, man dürfe einem Hund niemals in die Augen schauen, weil er dies als Bedrohung auffasse, so wissen wir heute, dass dies so nicht der Fall ist. Vielmehr unterscheidet der Hund menschliche Verhaltensweisen im Kontext. Das heißt, es macht für ihn einen Unterschied, in welchem Zusammenhang wir ihm in die Augen schauen (und er in unsere). Wie viele von uns aus der eigenen Erfahrung wissen, kann unser Vierbeiner zudem unterscheiden, ob wir ihn zornig anschauen oder freundlich bzw. liebevoll. Außerdem kennt er ohnehin bereits jede Mimik unseres Gesichtes, vielleicht sogar noch bevor wir sie überhaupt ausdrücken.

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