Wenn der Beruf zur Berufung wird – Ausbildungen für Tierliebhaber

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Foto: Katrin B. / Pixabay

Die eigene Leidenschaft zum Beruf machen zu können – wer träumt nicht davon? Für Tierliebhaber gibt es viele Möglichkeiten, um Tag für Tag von großen und kleinen Vierbeinern umgeben zu sein. Wir zeigen, welche Vorteile die Arbeit mit Tieren hat, welche Ausbildungsmöglichkeiten es gibt und wie die Karrierechancen aussehen.

Darum tut die Arbeit mit Tieren gut

Dass man mit einem Haustier glücklicher ist, das würden wohl die meisten Hundebesitzer unterstreichen. Jetzt wird diese These sogar wissenschaftlich untermauert: Hunde machen uns stressresistenter, wie eine Untersuchung der Harvard Medical School zeigt. Demnach beschleunigen sich der Blutdruck und der Herzschlag von Hundebesitzern weniger stark bei Stress als bei Menschen, die keine Fellnase an ihrer Seite haben. Ein guter Grund für Tierliebhaber also, ihre Leidenschaft auch zum Beruf zu machen. Mittlerweile gibt es viele Ausbildungsberufe, die mit Tieren zu tun haben. Wir stellen einige davon vor und zeigen Ausbildungswege auf.

Von Beruf Tierpfleger

Wenn die Rede vom Arbeiten mit Tieren ist, denken die meisten zuerst an die klassische Ausbildung zum Tierpfleger. Kein Wunder, eröffnet eine solche, abgeschlossene Ausbildung doch zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten. Egal, ob im Zoo, in einer Tierklinik, im Tiergarten, im Wildpark, in einer Tierpension oder in einer Zoofachhandlung – Tierpfleger können in unterschiedlichen Bereichen arbeiten. Doch welche Berufe mit Tieren gibt es darüber hinaus noch?

Die beliebtesten Berufe für Tierliebhaber

Wer Hunde und andere Vierbeiner liebt, dem zeigen wir nachfolgend ein paar Möglichkeiten auf, wie man die eigene Tierliebe zum Beruf machen kann.

Hundetrainer:

Jeder wünscht sich einen Hund, der auf Kommando „Sitz“ oder „Platz“ macht. Das passiert in der Regel jedoch nicht automatisch. Ein Hundetrainer kann helfen, wann immer es um den richtigen Umgang zwischen Mensch und Hund geht. In der Welpen-, Junghunde- oder Erwachsenengruppe zeigen solche speziellen Trainer, wie der Hund auf Kommandos hört. Außerdem leiten Hundetrainer Hundesportgruppen wie zum Beispiel Agility oder bereiten auf Verhaltensprüfungen vor.

Ausbildungsmöglichkeit:

Zertifizierung über Kurse bei der Industrie- und Handelskammer, einer Prüfung vor der Tierärztekammer oder einer Fortbildung bei einer Hundeschule.

Karriere:

Diverse Weiterbildungen möglich, zum Beispiel zum Assistenzhundetrainer oder zum Hundeverhaltensberater.

Tierarzthelfer:

Tierarzthelfer assistieren Tierärzten bei ihrer täglichen Arbeit. Oftmals sind Hunde, Kaninchen, Katzen und andere Patienten gestresst, wenn sie zum Tierarzt müssen. Daher braucht man in diesem Beruf besonders viel Einfühlungsvermögen.

Ausbildungsmöglichkeit:

Es gibt eine dreijährige Ausbildung zum Tiermedizinischen Fachangestellten.

Karriere:

Tierarzthelfer können nicht nur in Tierpraxen arbeiten, sondern auch in Tierkliniken, in Tierheimen, in Hochschulinstituten der Veterinärmedizin oder im Veterinäramt.

Hundesitter:

Hundesitter kümmern sich um fremde Hunde, wenn die Besitzer in der Arbeit oder im Urlaub sind. Zu ihren Aufgaben gehören nicht nur füttern und aufpassen, sondern auch spielen und Spazierengehen.

Ausbildungsmöglichkeit:

Eine Ausbildung wird nicht benötigt – in Lehrgängen kann man sich jedoch Qualifikationen aneignen und dadurch bei potenziellen Kunden punkten.

Karriere:

Arbeitsmöglichkeiten gibt es in Tierpensionen und Tiertagesstätten oder man macht sich mit einer (mobilen) Hundebetreuung selbständig.

Für einige Berufe mit Tieren reicht ein Haupt- oder Realschulabschluss, für andere wiederum muss man ein Studium absolvieren. Und dann gibt es tierische Berufe, bei denen man sich seine Kenntnisse in verschiedenen Kursen aneignet. Beispiele hierfür sind etwa (Hunde)züchter, Hundephysiotherapeut, Hundefriseur, Ernährungsberater für Tiere oder Tierpsychologe.

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