Wie groß bin ich? Sind Hunde sich ihrer Körpergröße bewusst?

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Solche Szenen kennen viele von uns: Ein Kleinsthund gebärdet sich bei der Begegnung mit einem viel größeren und kräftigeren Artgenossen wie wild und würde auf ihn losgehen, würde nicht eine Leine ihn zurückhalten. Und eine solche Auseinandersetzung würde wohl nicht gut für ihn ausgehen. Der Kleine scheint nicht zu wissen, wie groß er im Verhältnis zum vermeintlichen Kontrahenten wirklich ist. Scheint das nur so oder hat ein Hund wirklich keine Vorstellung von seiner Körpergröße? Eine aktuelle Studie der Universität Budapest ist dieser Frage nachgegangen – mit interessanten Ergebnissen.

Wir Menschen erleben uns auf zweierlei Arten. Einerseits als Subjekt, nämlich dann, wenn wir denken, fühlen oder zielgerichtet handeln. Andererseits, wenn wir über uns nachdenken, wenn wir also uns selbst zum Gegenstand unseres Denkens machen, nehmen wir uns selbst gegenüber eine andere Perspektive ein als im ersten Fall des unmittelbaren Erlebens. Diese Fähigkeit des Perspektivenwechsels ist Voraussetzung dafür, von sich eine Art innere Repräsentation zu haben. Diese wiederum gilt als ein Baustein für ein Ich-Bewusstsein, wie es sich bei Menschenkindern in den ersten Lebensjahren zunehmend entwickelt.

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