Wie sich Haustiere und Urlaub vereinen lassen

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Berlin (APA/dpa) – Der Urlaub steht vor der Türe – doch was soll man nun mit den Haustier machen? Die Unterbringung sollten Tierhalter rechtzeitig planen. Ein Überblick über die Möglichkeiten:

Mitnehmen: Hunde fahren am liebsten mit in den Urlaub und bleiben bei ihrem Besitzer. Dieser sollte die Reise dann aber möglichst hundefreundlich planen, sagt Tierexpertin Ursula Bauer. Lange Flugreisen sind beispielsweise sehr stressig für die Tiere, wie Tierschützerin Lea Schmitz erklärt. Katzen lieben ihr Zuhause und werden am besten nur mitgenommen, wenn es in ein Ferienhaus geht, welches das Tier schon gut kennt.

Daheim lassen: Wenn möglich, sollten Katzen, Nager, Vögel und Exoten in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Idealerweise kümmert sich ein Bekannter oder Freund um das Tier. Der sollte aber zuverlässig sein und mindestens einmal am Tag nach dem Tier sehen, sagt Bauer. „Wichtig ist, dass er frisches Wasser und Futter bringt und dass man vielleicht auch ab und zu telefoniert.“ Schmitz ergänzt, dass vor allem Katzen dann auch gern gestreichelt werden wollen und ein bisschen spielen möchten. Für Katzen gibt es laut Bauer auch eine mobile Katzenbetreuung – dann kommt jemand ein- oder zweimal täglich und versorgt die Katze.

Urlaubspflegebetreuungsplätze: Über Tierschutzvereine kann man sich einen privaten Betreuer fürs Haustier suchen. „Das birgt aber Risiken“, sagt Bauer. Beispiel: Der Betreuer hat den Eindruck, mit dem Tier stimmt etwas nicht und lässt beim Tierarzt eine teure Behandlung machen – der Halter ist im Nachhinein nicht damit einverstanden und beide streiten wegen der Kosten. „So etwas sollte man vorher in einer Art Vertrag vereinbaren“, rät die Expertin. Außerdem sollten Hunde unbedingt eine Haftpflichtversicherung haben.
Der Betreuer kommt außerdem idealerweise schon vor dem Urlaub zu einem Kennenlernen vorbei und bekommt in Ruhe alles gezeigt.

Tierpension: Wer sein Tier während des Urlaubs in eine Pension geben will, sollte das frühzeitig planen. „Wichtig ist, sich genau anzuschauen, ob die Tiere dort auch genug bewegt und betreut werden“, sagt Schmitz. Wer unsicher ist, fragt vielleicht seinen Tierarzt oder den örtlichen Tierschutzverein, ob sie eine Pension empfehlen können. „Wichtig ist, nach den Voraussetzungen zu fragen“, sagt Bauer. Das können beispielsweise Impfungen sein, die vor allem Hauskatzen manchmal nicht haben. Auch deshalb müssen Halter sich rechtzeitig um einen Platz in der Tierpension kümmern. Außerdem schreibt man am besten einen Zettel mit dem Tierarzt, der das Tier behandelt und einer Nummer für Notfälle unter welcher der Halter auch im Urlaub zu erreichen ist. Gut ist auch, das gewohnte Futter mitzugeben – viele Tiere reagieren sehr empfindlich auf einen Futterwechsel, Katzen verweigern das Fressen mitunter sogar. Auch Eigenschaften wie: Die Katze verträgt sich überhaupt nicht mit Hunden, sollten hinterlassen werden.

 

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